Ein rasender Riese aus Erlingen auf dem Bobby Car

Freuen sich über ihre großen sportlichen Erfolge: Dominik Rivola und Franziska Mayr. Foto: Peter Heider


Die Freude beim Bobby Car Club "Schmutterflitzer" ist riesengroß. Der Bobby-Car-Rennfahrer Dominik Rivola aus Erlingen konnte bereits zum zweiten Mal in seiner jungen Karriere den Titel des Deutschen Meisters einfahren. Außerdem wurde der 27-Jährige Bayerischer Meister sowie Vizeweltmeister. Es ist schon ungewöhnlich, dass man mit einer Größe von 1,98 Meter und einem Gewicht von etwa 95 Kilogramm sich auf ein solches "Kinderspielzeug" setzt, oder besser gesagt legt.

Seit 2011 nehmen Dominik Rivola und seine 26-jährige Freundin Franziska Mair regelmäßig an offiziellen Bobby-Car-Rennveranstaltungen des Verbandes teil, der seit mehreren Jahren Bobby-Car-Rennen in Deutschland aber auch in anderen europäischen Ländern organisiert. Dieses Jahr traf sich die Bobby-Car-Elite in der Eifel, wo in Kempenich auf einer anspruchsvollen Strecke der Titel des Deutschen Meisters ausgefahren wurde. Die Strecke führte mitten durch den Ortskern. Die Fahrer mussten sich mit engen Kurven, schwierigem Straßenbelag sowie einer kleinen Schanze auseinandersetzen. Dominik war der Beste des gesamten Rennwochenendes und konnte sich somit den Titel in der Profiklasse sichern. Er darf sich nun für ein Jahr "schnellster Bobby-Car-Fahrer Deutschlands" nennen.

Das Finale der Bobby-Car-Saison 2016 fand im fränkischen Ostheim vor der Rhön statt. Breits zum vierten Mal wurde dort die Bayerische Meisterschaft ausgetragen. "Es handelt sich um eine absolute Hochgeschwindigkeitsstrecke", erklärt der Erlinger. Durch das Gefälle beschleunigen die bis zu 40 Kilogramm schweren Rennbulliden auf Geschwindigkeiten von knapp 100 Stundenkilometern. "Somit", so Rivola, "ist das Tragen von Lederkombi, Helm sowie Handschuhen absolute Pflicht. Zusätzlich sind die Strecken noch mit Strohballen abgesichert, um ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten. Bei jeder Rennveranstaltung sammelt der Fahrer Weltranglistenpunkte, die am Ende der Saison zusammengezählt werden. Derjenige mit den meisten Punkten ist dann Weltmeister. Rivola musste sich dieses Jahr nur Stefan Gymesi aus Münster in Baden Württemberg geschlagen geben.

Franziska Mayr konnte in der Amateurklasse den hervorragenden 16. Weltranglistenplatz einfahren. Einmal mehr demonstrierte die Biberbacherin, dass nicht nur Kinder und Männer auf Bobby Cars eine gute Figur abgeben, sondern auch Damen Spaß und Erfolg am Bobby-Car-Sport finden. Regelmäßig verweist die 26-Jährige ihre männlichen Kontrahenten auf die hinteren Plätze. Nächstes Jahr ist ein Rrennen in Augsburg geplant.

Mehr Informationen zu Terminen/Reglement/hierzu unter www.bobbycarclub.de. (Peter Heider )
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