Fährtenhündin Malinoi Naomi hat die feinste Schnüffelnase

Bei der Siegerehrung der deutschen Fährtenhunde-meisterschaft freuten sich alle Teilnehmer und Ausrichter mit Organisator Gerhard Klügl (stehend sechster von links) über die guten Ergebnisse der teilnehmenden "Schnüffelnasen.
17 Hunde verschiedenster Rasen waren bei der bayerischen Fährtenhundemeisterschaft in Blankenburg auf Spurensuche. Die dreitägige Veranstaltung fand bei Hundefreunden große Begeisterung und Zuspruch

Nordendorf – Blankenburg. Bei sommerlichen Temperaturen richtete der Hundesportver-ein (HSV) Nordendorf, der im Jahr 2002 gegründet wurde, zum14. Mal die bayerische Fährtenhundemeisterschaft aus. Dabei gingen Gebrauchshunde der verschiedensten Ras-sen, aber auch Mischlinge, auf den abgeernteten Äckern zwischen den Ortschaften Blan-kenburg und Ortlfingen auf die Suche nach von zehn Fährtenleger ausgelegten Objekten. „Es werden kleine Gegenstände wie Lederteile, Teppichreste oder auch Hölzer mit einem Maß von drei zehn Zentimeter ausgelegt, die der Hund mit seinem Geruchssinn finden soll“, schilderte Leistungsrichter Hans Dieter Graf. An dem gefundenen Gegenstand“, musste der Hund anschließend verweisen bis mit Lobesworte von seinem Begleiter be-dacht wird. 17 Hundebesitzer aus dem ganzen Freistaat Bayern nahmen mit ihren ge-schulten und für die Fährtensuche abgerichteten Vierbeinern an der zweitägigen Veran-staltung teil. Alle Fährtenhundeführer zeigten sich von dem umfangreichen dreitägigen Programm, das nicht nur von mühsamer Spurensuche auf unwegsamen Äckern, sondern auch von Geselligkeit geprägt war, durchaus angetan. Die Vierbeiner mussten unter der Aufsicht ihrer männlichen oder weiblichen Führer jeweils eine Fährte von einer Gesamtlän-ge, die 1,8 Kilometern betrug und drei Stunden alt sein musste, absuchen und zurückle-gen. Dabei mussten Hunde und Begleiter alle Bodenverhältnisse in Kauf nehmen. Der beste Schnüffler konnte die Punkthöchst-zahl von 197 Punkten erreichen, die drei Erst-platzierten Hunde qualifizierten sich außerdem für die deutsche Meisterschaft, die in Kürze ausgerichtet wird. Beurteilt wurden die Fähigkeiten der Hunde von den beiden Leistungs-richtern des Bayerischen Leistungshundeverbandes (BLV), Gerd Biberger und Hans Die-ter Graf. "Die Bedingungen der Fährtensuche, vor allem auf den abgeernteten Feldern, müssen sehr anspruchsvoll für die Tiere sein, damit die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft erreicht werden kann“, erklärte der erste Vorsitzende des Nordendorfer Hun-desportvereins, Frank Holler. Gerhard Klügl, zweiter Vorsitzen-der des Vereins, lobte vor allem die hervorragende Zusammenarbeit mit Landwirten und Jägern der Region, die ihre Felder und Jagdreviere für die Fährtenlegung bereitwillig zur Verfügung gestellt hatten. Beeindruckt von der Organisation und großen Teilnehmer-, Gäste- sowie Besucherzu-spruch zeigten sich auch die beiden Leistungsrichter Gerd Biberger und Hans –Dieter Graf. "Es ist sehr erfreulich, wie der Nordendorfer Hundesportverein diese Veranstaltung seit vielen Jahren vorbildlich engagiert und betreut", lobte der Vizepräsident des Bayeris-chen Leistungshundeverbandes Harald Preus aus Vilgertshofen die Initiatoren. „Die Vier-beiner müssen auf dem abgeernteten Untergrund der Felder bei der Suche nach den Ge-genständen oft bis an ihre Leistungsgrenze gehen“ zollte der Obmann für Gebrauchshun-de Edgar Huber aus Mühldorf am Inn allen Vierbeinern ein anerkennendes Lob. Am Ende der Fährtensuche wurden von den beiden Leistungsrichtern Gerd Biberger und Hans – Dieter Graf, Vizepräsident Hartmut Preuss und Obmann Edgar Huber folgende Ergebnisse bekannt gegeben: Über den diesjährigen Meistertitel bei der Fährtenmeister-schaft konnte sich Denise Plaschil mit ihrer Malinoi Hündin Naomi die 195 Punkte bekam, freuen. Den zweiten Platz belegten Hans Gunter Platzer vom HSV Mühldorf mit seinem Deutschen Schäferhund Fellow 191 Punkte. Auf den dritten Platz kam Jörg Pahl, der mit seinem Deutschen Schäferhund Xavi 189 Wertungspunkte erreichte. Ebenfalls mit 189 Wer-tungspunkten wurde Lea Weichselbaumer aus Hersbruck mit ihrem Rüden Mix Benji Bayerische Jugendmeisterin. Zuletzt zog Frank Holler noch ein positives Veranstaltungs-fazit: „Es war eine sehr gute und durchorganisierte Veranstaltung, die jedoch nur durch die engagierte Unterstützung der Vereinsmitglieder und dem großen Einsatz von meinem Stellvertreter Gerhard Klügl so erfolgreich durchgeführt werden konnte“.



 
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