Freie Wähler Meitingens haben Visionen fürs Jahr 2025

Die Freien Wähler Meitingens mit Fraktionschef Fabian Mehring (Fünfter von rechts) luden bei ihrer Klausurtagung die Referenten Rainer Schmied (links), Ulrich Reitenberger (Vierter von links) und Thilo Rinkenburger (Fünfter von rechts) zur Erarbeitung eines Masterplanes über die bauliche Zukunft Meitingens ein. Foto: Peter Heider


Wie könnte Meitingen im Jahr 2025 aussehen? "Die Weiterentwicklung unserer Heimatkommune zu einem attraktiven Zentrum für das Lech- und Schmuttertal stellt unser Meitingen vor großen Herausforderungen. Ähnlich wie bei der Auslagerung der Bundesstraße 2 wird sich das Gesicht des Kernorts zwischen Bahnhof und Schlossmarkt in den nächsten Jahren grundlegend verändern, wofür wir ein stimmiges Gesamtkonzept brauchen", erklärt Fraktionschef Fabian Mehring. Daraus, dass die Freien Wähler sich hierüber eine intensivere öffentliche Debatte unter Beteiligung der Meitinger Bürger wünschen, haben die Parteifreien in der Vergangenheit keinen Hehl gemacht. Mit entsprechenden Anträgen haben sie die Erarbeitung eines Masterplans eingefordert. "Die Schlosswiese war zu teuer, um dort über Jahre einen Behelfsparkplatz einzurichten und auch in den Schlossmarkt und den barrierefreien Bahnhofsausbau fließen mehrere Millionen. Wir sollten uns darüber Klarheit verschaffen, was wir vorhaben", fordert auch Meitingens FW-Chef Robert Hecht.

Um darüber Klarheit zu schaf-fen wurden zwei hochkarätige Referenten aus der Region eingeladen, die über bun-desweite Erfahrungen in der Stadtentwicklung verfügen. Anschließend übergab Mehring das Wort an Ulrich Reitenberger, dessen Bauunternehmen mittlerweile zu den umsatzstärksten Wohnbaugesellschaften der Region gehört. Reitenberger präsentierte seine innovativen Visionen für seniorengerechtes Wohnen und die Belange junger Familien in Wertingen.

In Übereinstimmung mit den jüngsten Bevölkerungsprognosen für die Region prognostizierte Reitenberger einen weiterhin steigenden Bedarf am Wohnungsmarkt. "Weil die Flächen endlich sind, muss man auf diesen Zuwachs mit klugen Ideen reagieren", so der Geschäftsführer.

Bei den Gemeinderäten lief er damit offene Türen ein. "Vieles von dem was er gezeigt hat, könnte man sich auch bei uns vorstellen", kommentierte Fraktionsvize Johann Deisenhofer. Ähnlich spannend war der Vortrag von Projektentwickler Thilo Rinkenburger aus Dillingen, dessen gleichnamiges Unternehmen Hotels in Deutschland baut. Aufgrund der geographischen Lage Meitingens in der Mitte zwischen Augsburg und Donauwörth, wegen seiner großen Arbeitgeber sowie durch die verkehrsgünstige Anbindung mit Bahn und B2, attestierte der Fachmann der Marktgemeinde weit bessere Chancen für solche Ansiedlungen als Kommunen mit vergleichbaren Einwohnerzahlen.

"Wir haben einen Rucksack voller guter Ideen mit auf den Weg bekommen wodurch wir als nächstes eine politische Diskussion unter Beteiligung der Bürgerschaft ins Auge fassen werden, an deren Ende ein schlüssiges Gesamtkonzept steht", zeigt sich auch Architekt und Gemeinderat Klaus Nebe zufrieden mit den Ergebnissen der Fraktionsklausur. (Peter Heider )
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.