Graffiti im Meitinger Infoturm

Zahlreiche farbenfrohe Graffiti-Zeichnungen präsentiert der Künstler Norbert Förg im Infoturm auf dem Meitinger Rathausplatz der Öffentlichkeit. Foto: Peter Heider


Im Meitinger Infoturm am Rathausplatz kann man derzeit eine ganz besondere Ausstellung besichtigen. Norbert Förg, ein 51-jähriger Künstler aus Laugna (Kreis Dillingen) präsentiert im Ausstellungsraum des Infoturmes bis Anfang Oktober legale Graffiti Zeichnungen. Nach seiner Ausbildung zum Schriftsetzer im grafischen Gewerbe besuchte Förg zahlreiche Zeichenkurse und Kalligraphie-Schulungen, ehe er eine Weiterbildung in Design und Kunstgeschichte absolvierte.

"Im Jahr 2004 fand ich Gefallen an Graffiti-Zeichnungen und begann mit großer Motivation mich der Darstellung der unendlich verschiedenen Variationen von Schrift in Verbindung mit Farbkombinationen zu widmen", erzählt Förg. "Vor allem", so der Graffiti-Künstler, "genieße ich die völlige Gestaltungsfreiheit ohne Normen nur mit manuellen analogen Fähigkeiten". Kopfschüttelnd sagt Förg, dass oft Schmierereien an Wänden als Graffiti bezeichnet würden, doch hätten diese Farbklekse mit kunstgestalteten Zeichnen nichts zu tun, da es für Graffiti-Arbeiten ein klares Farb- und Gestaltungskonzept gebe. "Egal, ob man mit der Spraydose an der Wand, mit dem Pinsel auf der Leinwand oder mit speziellen Farbstiften auf Papier arbeitet, echte Graffiti sollten analog und ohne Computerprogramm gezeichnet werden", lautet das Fazit des Graffiti-Freaks. (hdr)
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