Jahresbericht der Ortsgruppe Meitingen im BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Biotoppflegearbeit - Lechauwaldwiese bei Herbertshofen
Wie seit vielen Jahren trafen sich die Aktiven der Ortsgruppe Meitingen im Januar zu einem Essen mit Lechtal-Lamm in der „Alten Post“. Diese Veranstaltung ist gedacht als ein kleiner Beitrag zur Vermarktung eines regionalen Produktes und zugleich als Dankeschön für die Aktiven für ihren
Einsatz bei der Biotoppflege und bei der Vorbereitung und Durchführung des Meitinger Ökomarktes.
Außerdem wollen wir die Schafbeweidung auf den Biotopflächen (Lechheiden) im südlichen Landkreis Augsburg - die natürlich ohne Vermarktung des Lammfleisches auf Dauer nicht möglich ist - mit dieser Veranstaltung unterstützen.

Die Reihe der Exkursionen, die die BN-Ortsgruppe auch für alle Meitinger anbietet, begann mit der Fahrt mit Bahn und Rad zu einer ökologischen Biogasanlage in Schmiechen, einer Anlage, die nicht mit Mais sondern mit Kleegras gefüttert wird. Am Nachmittag bewunderten wir seltene Arten in der
Kissinger Heide und der dortigen Bahngrube.

Es folgte die Fahrradexkursion zum Lechmuseum im Wasserkraftwerk Langweid und zu Biotopflächen in Langweid und zur Schaezler-Wiese bei Oberach.

Wie jedes Jahr fuhren wir Ende Juni zu den noch erhaltenen Plätzen mit großer Artenvielfalt in Meitingen. Im Lechauwald auf den Biotopflächen, die die Ortsgruppe Meitingen des BN seit mehr als 30 Jahren pflegt, findet sich eine erstaunliche Zahl von heimischen Orchideen und Enzianen.

Diesjähriger Höhepunkt war die Fahrt mit Bahn und Rad nach Maihingen. Dort führte uns ein Experte der Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried durch das Mauchtal zu einem geologischen Aufschluss, einem Magerrasen und einem Ackerwildkräuter-Reservat. Anschließend besuchten wir das Bauernmuseum.

Der Meitinger Ökomarkt im September zog wie jedes Jahr zahlreiche Besucher an und darf als einer der Höhepunkte im Meitinger Veranstaltungskalender bezeichnet werden.

Schließlich arbeiteten die Aktiven bei der herbstlichen Biotoppflege im Lechauwald in Meitingen und Herbertshofen. Durch die jährliche Mahd werden die Restflächen der einstigen Lechheiden vor der Verbuschung bewahrt und damit der Lebensraum vieler Rote-Listen-Arten erhalten.
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