Jugendliche präsentieren ihre Erfindungen bei Jugend forscht

Maximilian König, Robin Kelm und Markus Bäuerle sind stolz auf ihre Erfindung.

Jährlich veranstaltet Jugend forscht mehr als 110 Wettbewerbe, an welchen Kinder ab der vierten Klasse bis zum Alter von 21 Jahren teilnehmen können. In den Bereichen Mathematik, Informatik, Technik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften, Biologie und Chemie setzen sich die Teilnehmer mit unterschiedlichen Fragestellungen auseinander, die allerdings nicht vorgegeben werden, da sich Jugend forscht als ein Ideenwettbewerb repräsentiert. Donnerstag und Freitag trafen sich mehr als 90 Jugendliche im MAN Museum in Augsburg, um ihre Erfindungen und Ideen zu präsentieren.

„Ich liebe Fahrradfahren. Dann habe ich einmal eine Fahrt in einem Liegerad gemacht und das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, allerdings habe ich mich gefragt, wie ich meine Füße hochlegen könnte, um einfach mal zu pausieren“, so Fabian Prade. Er hatte die Idee für das „Komfortliegerad“. Für die technische Umsetzung war sein 18-jähriger Kollege Thomas Gaier zuständig.

Auch Julian Torno, Benedikt Bucher und Tung Vu Thanh haben sich ihre Gedanken gemacht. „Wir wollen mit unserem Roboter Kindern und sehbehinderten Menschen helfen.“ Ein Roboter, der Farben erkennt und daraufhin verschiedene Aktionen durchführt. Beispielsweise, wenn eine Herdplatte rot aufleuchtet, kann der Roboter dies mit einem Sensor erkennen und führt eine Bewegung aus, beispielsweise würde er die Herdplatte ausschalten oder den sich darauf befindenden Topf wegschieben.

Im Themengebiet Arbeitswelt gingen der Schwabmünchner Robin Kelm, der Bobinger Maximilian König und der Kutzenhausener Markus Bäuerle mit ihrem Kistenöffner an den Start. „Die Idee einen Kistenöffner zu entwickeln kam uns aufgrund mehrerer Arbeitsunfälle beim öffnen von Kisten. Daraufhin haben wir uns mit unserem Chef zusammengesetzt und dieses Konzept entwickelt. Die Idee bei Jugend forscht mitzumachen war allerdings spontan.“

Der Bundeswettbewerb findet vom 25. bis zum 28. Mai in Erlangen statt.
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