Lateinamerikanische Erinnerungen werden in Meitingen gepflegt

In landesüblichen Gewändern und mit Instrumenten feierte die Lateinamerikanische Gruppe Meitingen mit ihrer Gründerin Leonor Rigel (Mitte vorne) im geselligen Kreis ihr 20-jähriges Gründungsjubiläum. Foto: Peter Heider


Vor 20 Jahren wurde in der Marktgemeinde Meitingen auf Initiative von Leonor Rigel, eine gebürtige Mexikanerin, eine Lateinamerikanische Gruppe ins Leben gerufen, die derzeit aus 30 Mitgliedern besteht. Die Gruppe hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam in Erinnerung an die Heimat in Landestracht zu musizieren, singen, tanzen und gute heimatländliche Kost zu genießen. Mit Unterstützung von Anna und Lorenz Wagner, die gemeinsam das Meitinger Sportkegelheim bewirteten, fanden die aus Mexiko, Ecuador, Argentinien, Chile, Bolivien, Brasilien, Spanien, Venezuela und Peru stammenden Männer und Frauen eine Räumlichkeit um ihre Feiern und Feste abzuhalten. "Die meisten Gruppenangehörigen haben deutsche Lebenspartner gefunden", schildert Rigel die lebenssituation der Gruppenmitglieder. Einmal im Monat findet im Meitinger Kegelheim bei landesüblichen Gerichten und Getränken ein Treffen in den jeweiligen Landestrachten statt. "Dabei werden auch politische Angelegenheiten diskutiert, Anekdoten aus der Heimat erzählt und zu den Klängen unserer heimischen Instrumente gesungen und in landestypischer Tracht getanzt" so die in Mexiko-City geborene Rigel. Etwas bedauerlich findet sie, dass im Laufe der Jahre mehrere Mitglieder mit ihren Partnern wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. "Schön ist es jedoch, wenn immer wieder neue Mitglieder zu unserer Gruppe stoßen und an den fröhlichen Abenden teilnehmen", meint Rigel und freut sich auf weitere Begegnungen im Kreise der Lateinamerikanischen Gruppe.

(Peter Heider )
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