Pfarrer Markus Maiwald wechselt von Meitingen nach Augsburg ins Herrenbachviertel -von Johannes zu Andreas

Nach 16-jähriger Seelsorgertätigkeit in der evangelischen Johannesge-meinde in Meitingen verlässt Pfarrer Markus Maiwald die Marktgemeinde Meitingen. Foto: Peter Heider


Abschied aus Meitingen nimmt Anfang März dieses Jahres Pfarrer Markus Maiwald, Seelsorger der evangelischen Johannesgemeinde in der der Marktge-meinde am Lech. "Abschied ist ein bisschen wie Sterben", sang vor vielen Jahren die bekannte Berliner Sängerin Katja Ebstein. Für Maiwald war die Meitinger Johannespfarrei die erste Pfarrstelle nach seiner Ausbildung. In den Jahren von 1994 bis 1997 war er als Vikar im oberbayerischen Olching tätig, ehe er im Mai 2001 nach Meitingen ging. Seiner Meinung nach haben die drei Söhne dort "ihre glückliche Kindheit verbracht" und seine Gattin Beate "brachte sich engagiert in viele Bereiche des gemeindlichen Lebens ein".

Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurden in Augsburg drei evangelische Seelsorger-Stellen zur Neubesetzung ausgeschrieben. "Soll ich die neue berufliche Herausforderung annehmen", fragte sich Maiwald. Überstürzen wollte er den Entschluss aber nicht. Der Familienrat tagte und sprach sich für einen Wechsel in die Pfarrei St. Andreas im Augsburger Herrenbach-Viertel aus. Der evangelischen Pfarrgemeinde St. Andreas gehören etwa 1500 Gläubige an, in Meitingen und Umgebung waren es etwa 3200 Menschen.

"In der Johannesgemeinde ist während meiner 16-jährigen Tätigkeit viel passiert und ich blicke mit einem lachenden aber auch mit einem weinenden Auge auf diese schöne Amtszeit zurück", sagt Maiwald. So ist eine rege Jugendarbeit entstanden und der Krabbelgottesdienst ist seit vier Jahren zu einer festen Winrichtung geworden. Weiter unterstützte Maiwald die Marktgemeinde beim jährlichen Neujahrsempfang und wirkte beim Friedensgebet zum Ende jeden Jahres aktiv mit. Auch "Maiwalds kleine Adventsmusik" sorgte jedes Jahr für eine voll besetzte Johanneskirche.

Als das größte Projekt in seiner Meitinger Amtszeit bezeichnet Maiwald die Umbaumaßnahme des Gemeindesaals, die mit einigen Schwierigkeiten verbunden war. "Aber auch diese Problematik wurde dank des großen Mitarbeiterengagements und der ehrenamtlichen Wegbegleiter erfolgreich gemeistert", so Maiwald.

Ein Ersatz für Maiwald ist noch nicht in Sicht, da die Stelle ein halbes Jahr lang ausgeschrieben wird. "Ich wünsche mir für die Johannesgemeinde einen Nachfolger, der mit guten Ideen und neuen Impulsen meinen bisherigen erfolgreich gegangenen Weg weiter geht", betont der scheidende Pfarrer. Beim letzten Gottesdienst Maiwalds in der Johanneskirche am Sonntag, 26. Februar, um 16 Uhr haben alle Meitinger Bürger die Möglichkeit ,sich von ihrem Pfarrer zu verabschieden. (Peter Heider )
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