Respekt und Wertschätzung für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Herbertshofen

Der "Tag der offenen Tür" im und auf dem Gelände des Feuerwehrhauses war ein Höhepunkt im Vereinskalender der Freiwilligen Feuerwehr Herbertshofen. Foto: Peter Heider


"Alte Hasen und Jugendliche unter einen Hut zu bringen gehört zum großen Aufgabenbereich einer Feuerwehr", beschrieb der 1. Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Herbertshofen Johann Diesenhofer deren Funktion während der Mitgliederversammlung. In seinem Rückblick waren die geselligen Aktionen und Aktivitäten von großer Bedeutung. "Besonders bereitete uns das Vergleichsschießen der Herbertshofener Ortsvereine, bei dem wir den ersten Platz belegten", so Deisenhofer.

Die Jugend lobte er besonders. "Unsere Jugend hat bei so mancher Arbeitsmaßnahme kräftig Hand mit angelegt und damit bewiesen, dass ihr Interesse am Feuerwehrdasein sehr groß ist, was besonders am 'Tag der offenen Tür' zu sehen war", so der Feuerwehrchef.

Kommandant Dominik Dirr berichtete von den 34 Einsätzen der Wehr. Sein besonderes Augenmerk galt den Großübungen mit allen Feuerwehren der Marktgemeinde Meitingen, der Feuerwehr Stettenhofen und dem Bayerischen Roten Kreuz. Dirr bezeichnete das vergangene Jahr auch als Jahr der Aus- und Fortbildung. "Über 20 Kameraden haben Fortbildungsmaßnahmen besucht und sechs Feuerwehrler absolvierten den ersten und den zweiten Teil der sogenannten Modulen Truppausbildung", gab der Kommandant bekannt. Desweiteren wurden 25 Übungen und zwei Dienstbesprechungen durchgeführt sowie zwei technische Dienste abgehalten. Insgesamt wurden im Jahr 2016 insgesamt 531 Einsatzstunden, 3119 Übungs- und Fortbildungsstunden sowie 1333 Stunden für Arbeitsmaßnahmen und weitere Tätigkeiten geleistet.

Jugendleiterin Katharina Kirchner konnte berichten, dass aktuell zwölf Feuerwehrler im Alter von zwölf bis 17 Jahren, darunter fünf Mädchen, zur Herbertshofener Feuerwehr gehören. Im vergangenen Jahr wurden 25 Jugendübungen durchgeführt sowie an einer gemeinsamen Jugendübung bei der Feuerwehr Meitingen mitgewirkt. "Um nicht nur die Feuerwehrtechnische Ausbildung und die Kameradschaft zu fördern, wurden auch mehrere gesellschaftliche Unternehmungen abgehalten, die mit Feuereifer von unserem Nachwuchs angenommen wurden", beendete die Jugendleiterin ihren positiven Rückblick.

"Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, ist viel passiert, was Respekt und Wertschätzung verdient, aber auch zeigt, dass die Motivation bei der Herbertshofener Feuerwehrfamilie in Takt ist", dankte Bürgermeister Michael Higl den Floriansjüngern für ihre stete und selbstlose Einsatzbereitschaft. (Peter Heider )
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