Sicherheit auf zwei Rädern ist sehr wichtig im Straßenverkehr

Zahlreiche technische Geschicklichkeitsaufgaben mussten die Teilnehmer beim Meitinger Fahrradturnier ohne größere Fehler bewältigen.

Süddeutsches Fahrrad-Endturnier für Buben und Mädchen in der Meitinger Ballspielhalle mit 80 Teilnehmern durchgeführt. 

Meitingen. Die Meitinger Ballspielhalle war am vergangenen Samstag Schauplatz des diesjährigen südbayerischen ADAC – Fahrrad Endturnier für Jugendliche und Kinder aus Schwaben und Bayern, das vom Motorsportclub Lech – Schmuttertal (MCLS) im ADAC Südbayern, ausgerichtet. Bereits seit mehreren Wochen waren der 1. Vorsitzender des Ortsclubs, Richard Miller, Turnierleiter Günther Wagner und die Mitglieder des MCLS mit der Planung der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Meitingens Bürgermeister Michael Higl stand, beschäftigt. In der Marktgemeinde am Lech wurden die Teilnehmer, die nicht nur aus dem heimischen Schwabenland sondern auch aus Oberbayern, dem Allgäu und Niederbayern aus angereist waren und im Vorfeld bereits an etwa 150 örtlichen Fahrrad-Geschicklichkeitsturnieren teilgenommen hatten um sich für die drei Regionalturniere zu quali-fizieren, von den Organisatoren Leitern des Turniers begrüßt. 80 Buben und Mädchen hatten sich angemeldet, um an dem auf drei Jahrgangsgruppen aufgeteilten Wettbewerb teilzunehmen. Die erste Gruppe ging um 10 Uhr an den Start um ihren verkehrsgerechten Umgang und ihre Geschicklichkeit auf dem Zweirad zu demonstrieren. Erstmals wurde das Endturnier auf dem neuen Parcour mit drei veränderten Aufgaben ausgetragen, statt einem „Achter“ wurde ein „S“ umfahren, ein Schrägbrett, dass im Kreisel aufgebaut war, wurde mit Pylonen, statt Stangen eretzt. Vor dem Start zum Wertungslauf musste ein Grünzeichen abgewartet werden, ein Frühstart bei Rot oder das Auslassen des Blickes nach Hinten vor dem Anfahren führte zu Fehlerpunkten. Das „S“ aus ca. 60 Klötzchen, die beim Durchfahren nicht umfallen durften, ist für die jüngeren Teilnehmer die schwierigste Aufgabe und nur wenige fahren hier fehlerfrei. In einer beim Endturnier nur 50 Zentimeter breiten Spurengasse mussten die Mädchen und Buben auf das optimale Dosieren der Ge-schwindigkeit achten und beim Slalom kam es auf die Fahrradbeherrschung an. Während für die bis dahin zurückgelegten Sektoren beliebig Zeit zur Verfügung steht und die Kinder ihre Geschwindigkeit selber einteilen konnten, wurde bei den letzten beiden Abschnitten die Zeit gestoppt. Beim Slalom dürfen die Pylonen weder berührt noch umgefahren werden und beim Bremsen am Ende des Parcours sollten die Kinder innerhalb einer vorgezeichneten Strecke anhalten und die gemerkte Zahl nennen.
Für die Gesamtwertung wurden die einzelnen Strafpunkte aus den verschiedenen Sektoren zusammengefasst, bei Punktegleichheit innerhalb einer Teilnehmergruppe wurde die Zeit ab dem Slalom für die Platzierung herangezogen. Der Start der zweiten Gruppe erfolgte gegen 12 Uhr und die dritte Gruppe ging um 14 Uhr auf die Strecke. Alle Teilnehmer erhielten bei der Siegerehrung Urkunden, Präsente und die drei Erstplatzierten wurden mit schönen Pokalen geehrt und erhielten einen neuen Fahrradhelm. Die Siegerehrungen wurden jeweils nach Abschluss der einzelnen Gruppen abgehalten. „Unsere jungen Radfahrer bewiesen, dass sie für den heutigen, nicht zu unterschätzenden Straßenverkehr bestens gerüstet sind und bei gewissen unvorhersehbaren Situationen überlegt handeln“, lobte Richard Miller die jungen Teilnehmer am Ende der überregionalen Veranstaltung. Aus dem Bereich und der Region in und um Meitingen reihten sich Elias Neukäufer (Jugendaltersklasse 3) aus Ellgau und Carina Dirr (Mädchen Altersklasse 3) aus Meitingen in der Siegerliste ein.

 
 
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