"Muss erst was passieren?"

Die südliche Einfahrt zum Gewerbegebiet Via Claudia, für Verkehrsteilnehmer oft eine Gefahrenstelle, soll entschärft werden. Foto: Peter Heider


Gerade noch einmal gut gegangen, ist ein Unfall auf dem Gelände des Meitinger Einkaufszentrums Via Claudia vor einigen Tagen. Ein Junge wollte die Donauwörther Straße zwischen der Via Claudia-Apotheke und dem Einkaufszentrum überqueren. Doch ein Bus in der Parkbucht vor der Apotheke versperrte die Sicht. Der Junge übersah deshalb ein heranfahrendes Auto. Der Fahrzeuglenker konnte einen Zusammenstoß mit dem Schüler nur dadurch verhindern, in dem er auf eine Verkehrsinsel auffuhr.

"Gott sei Dank war es nur Blechschaden. Doch es muss umgehend gehandelt werden, damit nicht noch mehr passiert", fordert Fabian Mehring, Fraktionssprecher der Freien Wähler. In einem Antrag an den Marktgemeinderat fordern die Freien Wähler, Konsequenzen aus diesem Vorfall zu ziehen und die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern auf dem und um das Gelände zu verbessern. Gerade Kinder und Senioren seien hier sehr gefährdet.

Die Freien Wähler fordern konkret ein Parkverbot für große Fahrzeug, damit die Querung der Straße sicherer werde.

"Dann müsste freilich eine andere, bessere Parkgelegenheit für Berufskraftfahrer in der Umgebung geschaffen werden", überlegt Marktrat Robert Hecht.

Mehring fordert mittelfristig ein Gesamtkonzept für Meitingen, da es an vielen Stellen im Markt Verkehrsprobleme gebe. Im Marktgemeinderat sollte über einen Fußgängerübergang zwischen den Westendorfer und Meitinger Fluren des Gewerbegebiets diskutiert werden. Marktrat Robert Recht stimmt dem zu: "Diese Problematik betrifft zahllose Menschen jeden Tag. Diskutiert werden müsste dann auch die Situation beim Einkaufszentrum Disco-Stadel und vor dem Elektronikfachmarkt." (hdr/StaZ)
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