Straßensanierung in Herbertshofen bereitet Kopfzerbrechen

Zu den sanierungsbedürftigen Straßen im Ortsteil Herbertshofen gehört auch die Klemensstraße in der Ortsmitte, die bereits Fahrbahnschäden vorweist. Foto: Peter Heider

Für die Herbertshofener war das Thema Straßensanierungen beim Bürgergespräch ein unangenehmes. Nachdem bereits im Jahr 2015 die Schubertstraße saniert wurde, stehen in naher Zukunft die Modernisierung der Klemens- und Ulrich- sowie der Mühlstraße an. Diese Straßen werden je nach Dringlichkeitsbescheid in den nächsten acht Jahren in Angriff genommen.

Higl gab bekannt, dass die Anlieger sich aller Voraussicht nach an den Sanierungskosten beteiligen müssen. Laut Bauamtsleiter Thomas Dahlmann werde im September ein Ingenieurbüro eine Bewertung der Straßenverhältnisse abgeben, die Klarheit über den Oberflächenzustand bringen soll.

"Es hat nicht jeder so ein dickes Einkommen, um die Sanierungskosten mit Links zu bezahlen, vielen Bürgern, vor allem Rentnern, tut der Griff in die Geldbörse für solche Zusatzbelastungen sicherlich weh", monierte Jan Wenzel. Der ehemalige Meitinger Gemeinderat Rudolf Rösner merkte an, dass gerade in den Sommermonaten viele Auswärtige bei ihrer Fahrt zum Meitinger Freibad durch Herbertshofen fahren und nicht für die Straßenerneuerung zur Kasse gebeten werden. "Leider", so Rösner, "ist das zum Leid der Ortsbewohner gesetzlich so verankert".

Kinderbetreuung

-In Meitingen nutzen 481 Kinder die Kinderbetreuung, deren Kosten sich bei 4,1 Millionen Euro belaufen. Im Jahr 2013 fielen in diesem Bereich "nur" 2,75 Millionen Euro an. Für 16 Prozent der Kosten, etwa 650 000 Euro kommen die Eltern auf, der Freistaat Bayern beteiligt sich mit 1,7 Millionen Euro, Bezirk und Kommune steuern 160 000 Euro zu, der Markt Meitingen beteiligt sich mit einer Investition in Höhe von 2,1 Millionen Euro. Die Kosten, so Higl, "sind explosionsartig gestiegen".

-Fertigstellt wurde in diesem Jahr die Radwegbrückenbaumaßnahme über den Lech zwischen Meitingen und Thierhaupten, die Sanierung der Mittelschulturnhalle, die etwa 2,3 Millionen Euro verschlang, wurde ebenfalls abgeschlossen.

-Der Verwaltungshaushalt enthält nach Aussage Higls ein Volumen von 20,8 Millionen Euro. Die Ausgaben belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro. "Anhand dieser Zahlen ist keine Rücklagenentnahme sowie keine Kreditaufnahme in Planung", gab der Bürgermeister bekannt.

-Das Investitionsvolumen für die Wasserversorgung betrage laut Higl drei Millionen Euro.

-Die Nutzung des Rufbusses beläuft sich auf monatlich zwischen 370 und 450 Fahrten.

-Für die Feuerwehren wurden im Zeitraum von 2008 bis 2015 knapp 2,5 Millionen Euro investiert.

-Die Wohnungsbau GmbH verfügt derzeit über 247 Wohnungen, wobei fast alle saniert wurden.

-"Der Markt Meitingen ist auf dem besten Weg eine soziale Stadt zu werden, denn in der Marktgemeinde werden über 120 Wochenstunden für soziale Dienste geleistet", so Higl.

-Urnengräber am Herbertshofener Friedhof sollen um vier Stelen erweitert werden.

-Die vom Bauhof aufgestellten Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzungen, sollen anregen, dass Raser den Fuß vom Gas nehmen.

-Ein Bürger bemängelte das Fehlen einer Bäckerei mit frischer Ware am Ort, da die Discounter nur von einer Großbäckerei angeliefert würden. (Peter Heider )
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