Zahlreiche Neuerungen und Sanierungen in Langenreichen

Der Dorfplatz und der Kirchplatz werden nach Vorschlägen aus der Bevölkerung unter dem Motto "Unser Dorf soll schöner werden" umgestaltet. Foto: Peter Heider

In Langenreichen, wo derzeit 690 Menschen leben, stehen in der nächsten Zeit Neuerungen und Sanierungen an, dazu gehören die Umgestaltung des Dorf- und Kirchplatzes sowie die Baumaßnehme Feuerwehrhaus. "Die Ideen für diese beiden Objekte nehmen immer mehr Fahrt auf, wir sind gerade dabei die zahlreichen Vorschläge zu bearbeitete", erklärte Higl beim Bürgergespräch.

Das dritte Objekt, die Fußgängerachse zwischen den beiden Kirchen kann aller Wahrscheinlichkeit nicht ermöglicht werden. Keine staatliche Förderung kann die Freiwillige Feuerwehr für die Erweiterung des Feuerwehrhauses erwarten. "Da es sich bei den Feuerwehren um eine Kernaufgabe in der Marktgemeinde handelt, wird sich die Kommune an der Baumaßnahme beteiligen", gab Higl bekannt.

"Haus für Kinder" wird angenommen - Grundschule sanierungsbedürftig

Von Langenreicher Eltern wurde die Unterbringung ihrer Kinder im Erlinger "Haus für Kinder" anfangs skeptisch gesehen. "Mittlerweile", so der Bürgermeister, "haben sich die Wogen geglättet, die Einrichtung wurde gut angenommen und es herrscht allgemeine Zufriedenheit bei Müttern und Vätern". Robert Regler regte an, ob man eine neue Bushaltestelle an der Kirche anbringen könnte. "Dies steht momentan nicht zur Debatte, könnte aber bei der Straßensanierung Thema werden, das erst im Planungsausschuss behandelt werden muss", so Higl.

Stefanie John-Regler wollte wissen, ob eine Sanierung der Meitinger Grundschule notwendig sei. "Nach der Befragung mehrerer Experten ist die Sanierungsnotwendigkeit durchaus gegeben", erläuterte der Meitinger Rathauschef.

Feldwege und Ackergrenzen sind heikle Themen

Nachdem Robert Regler den Zustand der Feldwege um Langenreichen als nicht mehr tragbar bezeichnet hatte, löste dies eine Welle von Stellungnahmen aus. "Es wurden Gespräche mit Jagdgenossen und Landwirten geführt, wir machen das nicht böswillig, nichts zu unternehmen, denn wenn wir einen Feldweg richten, zieht das einen Rattenschwanz nach sich" lautete Higls Kommentar. Deisenhofer war dagegen der Meinung, dass man nicht alles schlecht reden sollte, denn es wurde auch schon einiges für die Wegeverbesserung getan.

Georg Rauh stieß mit seiner Forderung, dass man die Grenzverläufe von Feldern und Äckern mehr überprüfen sollte, förmlich in ein Wespennest. "Das ist seit Jahren in Langenreichen ein Spezialthema, es müssten jedoch die Landwirte dafür sorgen, dass die Grenzen eingehalten werden". Higls Anwort brachte Georg Deisenhofer auf die Palme. "Es sind nicht alle Langenreicher Landwirte, man kann diese an drei Fingern abzählen, die sich durch Ackerarbeiten eine Fläche, die ihnen nicht gehört, einfach unterjubeln", zeigte sich Deisenhofer empört. "Sollen wir in Meitingen einen Grenzsheriff anstellen, der ständig ein Auge auf die Grenzen wirft und sie überprüft?", zeigte sich Higl sichtlich genervt.

Abschließend ging der Meitinger Rathauschef noch auf die neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Marktgemeinde ein. In Langenreichen sind davon die Siedlungen und die Stephanstraße betroffen und werden mit Tempo 30 Schildern bestückt und es seien mehr Geschwindigkeitskontrollen zu erwarten. (Peter Heider)
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