03. - 06. November 2017 Lehrgang im Kobukan Dimayuga zu Ehren von Patrick Es jährt sich sein Geburtstag und die Eröffnung seines Dojo

  Traditionen sind gut und wichtig. Gerne folgten eine kleine Delegation aus Deutschland unter Leitung von Wolfgang Wimmer und weitere befreundete Dojo der Einladung zum Jubiläumsseminar nach St. Pardoux I`Ortigier. Der 70. Geburtstag von Hanshi Patrick Dimayuga, verstorben 2016, und der Jahrestag der Eröffnung seines Dojo wurde mit einem nun schon traditionellen zweitägigen Seminar würdig begangen.

Die Fahrt mit dem Mietauto vom Flughafen zu Myriam wurde für einen Ausflug des auf der Strecke liegenden wunderschönen Saint-Cirq-Lapopie genutzt. Die französische Gemeinde Saint-Cirq-Lapopie liegt im Departement Lot in der Region Okzitanien. Obwohl der Ort nur 213 Einwohner zählt, ist er eine der bekanntesten Stätten des Lot-Tals. Er liegt auf den Klippen des linken Lot-Ufers, fast 100 Meter oberhalb des Flusses, im Zentrum des Regionalen Naturparks Causses du Quercy. Saint-Cirq-Lapopie wurde von der Vereinigung Les plus beaux villages de France zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs erklärt. Den durch die Ruinen der ehemaligen Burg überragten und einer Stadtmauer umschlossenen Ort betritt man durch befestigte Tore. Die steilen Gassen des Ortes sind geprägt durch ziegelgedeckte Giebelhäuser aus dem 13. bis 16. Jahrhundert.

Viele Künstler haben sich im Dorf niedergelassen und bieten ihre Erzeugnisse an. Am Fuße des Felsens Lapopie erinnern Mühlen, Schleusen und der Hafen sowie der Leinpfad an die Zeit der florierenden Binnenschifffahrt auf dem Lot. Die romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert steht unterhalb der Burgruine. Der quadratische Glockenturm und die Apsis stammen noch aus jener Zeit. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche umgebaut.

Einige Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland, wie z.B. Roger Whittaker, britischer Musiker, leben hier.

Bei unserer Ankunft wurden wir von Myriam herzlich begrüßt - und es fühlte sich an, als wenn man nach Hause kommt. Trotz einer Entfernung von 1200 Kilometern ist man sich sehr nah...

Ebenfalls Tradition ist es, dass Wolfgang am Freitag Abend das Training leitet. Mit viel Spaß, Eifer und Begeisterung wurde von den Mitgliedern des Kobukan Dojo das Training absolviert, und Myriam ließ es sich nicht nehmen, anschließend alle mit einem Essen zu verwöhnen. Sie war ohne Unterlass ständig unterwegs und bemüht, dass es jedem gut geht und an nichts fehlt.

Am Abend bzw. Samstag morgen trafen dann weitere Seminarteilnehmer ein, so z.B. die Gruppe um Pietro Paterna, Yves Ramaeckers mit Janine, Patrice Merckel, Serge Calvo mit seiner Gruppe sowie Sandrine und Alain... und natürlich die voll motivierten Mitglieder des Kobukan Dimayuga. Es war schön mit anzuschauen, wie im "Team Dimayuga" jeder jedem hilft, jeder mit anfasst, wo es nötig ist und Myriam Unterstützung ihrer Gruppe hat.

Die zur Verfügung stehenden Referenten
Patrice Merckel
Yves Ramaeckers
Serge Calvo
Pietro Paterna
Franck Jaubert
Wolfgang Wimmer
unterrichteten an beiden Tagen und die Teilnehmer machten von den angebotenen Einheiten rege Gebrauch.

Das Wetter war noch ganz angenehm, so dass am Samstagnachmittag die Einheit Iaido aufgrund der vielen Teilnehmer nach draußen in den Garten verlegt werden konnte.

Am Samstagabend wurde das Dojo kurzerhand für das Dinner "umgerüstet" und kurze Zeit später gab es wieder so viel zu Essen, dass sich die Tische fast gebogen haben. Es wurde ein schöner Abend mit leckerem Essen, vielen Gesprächen unter Freunden und gemeinsamen Erinnerungen an Patrick.

Bei diesem kleinen Dinner wurde seitens Myriam an die Referenten ein kleines Geschenk überreicht. Wolfgang überreichte an Franck Jaubert die "Menkyo Shingitai Ryu Aikido".

Der Sonntag wurde nochmals für intensives Training genutzt und es waren wiederum viele interessierte Teilnehmer anwesend.

ür den Sonntagabend wurde ein Tisch reserviert in dem beliebten vietnamesischen Restaurant TAN-PHAT in Brieve und zusammen mit Myriam, Yves, Janine und Freunden von Myriam wurde es ein schöner gemeinsamer Abend, und Myriam hatte auch endlich mal "Feierabend" und konnte die Füße unter den Tisch stecken.

Die Zeit verging wieder viel zu schnell. Am Montag morgen hieß es dann Danke sagen und Abschied nehmen. Nach einem leckeren Frühstück fuhren wir mit dem Mietwagen zurück nach Toulouse, um dann mit dem Flugzeug zurück nach Hause zu fliegen.
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