125 Jahre Schützenverein "Edelweiß" Meitingen - ein guter Grund zum Feiern und um Bilanz zu ziehen

Beim Jubiläumsfest der Meitinger Edelweißschützen wurden zahlreiche Mitglieder für jahrelange Vereinstreue sowie für besondere Verdienste im Kreise der Telljünger geehrt.
Festakt mit vielen Gästen im Meitinger Sportschützenheim. Langjährige und verdiente Mitglieder im Rahmen der Veranstaltung geehrt und ausgezeichnet

Meitingen. „Wir können heute auf eine 125-jährige Vereinsgeschichte, die im 1892 begann und von Höhen und Tiefen geprägt war, mit großem Stolz zurückblicken denn unser Verein gehört zu den sportlichen und gesellschaftlichen Aushängeschildern in der Marktgemeinde Meitingen und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit bei der Bevölkerung“, sagte sichtlich mit Stolz erfüllt Dieter Töltsch, der seit 1991 als 1. Vorsitzender an der Spitze der Meitinger Telljünger steht. Töltsch ließ die Vereinsgeschichte ausführlich Revue passieren, erinnerte dabei an Höhen und Tiefen sowie Feste und Feiern in den vergangenen 125 Jahren. Als großen negativen Einschnitt in das Vereinsleben nannte der Vorsitzende dabei das Pfingsthochwasser im Jahr 1999, als das Schützenheim, das sich damals im Keller des Vereinsheims des TSV Meitingen befand, überflutet wurde. Aber auch zukünftige Vereinsvorhaben band Töltsch in seine Festrede mit ein. „Für die nahe Zukunft ist es unser Wunsch, den Schießstand auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und mit elektrischen Neuerungen auszustatten“, so der Vorsitzende. Sein besonderer Dank galt am Ende seiner Ausführungen allen bisherigen Vorstandschaften, dem Patenverein Hubertus Ostendorf der die bisherige 85 Jahre dauernde Patenschaft mit Freude erfüllt sowie dem Sportschützenverein Lindach am Neckar, mit dem die Meitinger Schützen eine fast 45jährige Freundschaft verbindet. „Es ist der Verdienst einer engagierten Vorstandschaft und eines vitalen Vereinslebens, dass sich der Jubelverein als wohlgestalteter, leistungsfähiger, attraktiver und lebendiger Schützenverbund mit Herz in unserer heutigen, nicht immer leichten Zeit, präsentieren kann“, sagte die stellvertretende Landrätin Anni Fries. „Wenn man auf 125 Jahre zurückschaut sieht man, dass sich trotz mancher schwierigen Zeiten sich die Edelweiß Schützen zu einem Verein, in dem Zusammenhalt, Geselligkeit und sportlicher Geist an erster Stelle stehen entwickelt hat, was auch die nächste Generation dazu beflügeln sollte, den Verein in Zukunft weiter mit Leben zu erfüllen“ dankte Bürgermeister Michael Higl den Vereinsverantwortlichen. „Gemeinschaft braucht immer Pflege, die Vereinsführung hat es verstanden die Vereinsverbundenheit bisher 125 Jahre aufrechtzuerhalten, was die nächste Generation wie bisher gehabt weiterführen sollte“, erläuterte der 1. Bezirksschützenmeister des Schützenbezirks Schwaben Karl Schnell, der Dieter Töltsch eine Vereinsauszeichnung in Form des Fahnennagels vom Deutschen Schützenbundes (DSB) sowie den Jubiläumstaler des Schützenverbandes Schwaben übererreichte. Gauschützenmeister Hubert Gerblinger erklärte, dass die Meitinger Schützen im Laufe ihrer Vereinsgeschichte viel durchgemacht haben doch mit großem Engagement, Fleiß und Arbeit dem Vereinsleben immer wieder neues Leben eingehaucht und den Schießsport in all den Jahren mit großer Leidenschaft geprägt haben. Als Anerkennung für die hervorragende Vereinsarbeit überreichte Hubert Gerblinger an Dieter Töltsch das Ehrenzeichen am grünen Band vom Sportschützengau Wertingen. Abgerundet mit guten Wünschen für die Zukunft wurden die Grußworte von Christian Schemberg, erster Vorsitzender des Patenvereins Hubertus Ostendorf sowie von Volker Lindenmuth, Oberschützenmeister der befreundeten Schützen aus Lindach am Neckar. In gemütlicher Runde wurde das Jubiläum mit Ehrungen (siehe Extrabericht), netten Unterhaltungen und Gesprächen abgerundet.
 
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