Merching: Pianist Valerij Petasch ist zum zweiten mal zu Gast

Nach drei Jahren kommt der Pianist Valerij Petasch aus der Nähe von Ulm wieder zu einer Klaviersoirée am 25. September nach Merching.
Merching: Pfarrsaal | Wie könnte es klingen, „wenn die Kraniche zieh’n“ oder wie lässt sich der „Atem des Meeres“ musikalisch auf dem Klavier darstellen? Valerij Petasch, der aus Moskau kommt und schon seit 25 Jahren in der Nähe von Ulm lebt und dort an der Universität doppelbegabte Studenten der Naturwissenschaften mit einem beachtlichen Niveau im Klavierspiel unterrichtet, zeigt es in seinen romantischen Eigenkompositionen. Einige dieser eindrucksvollen Stücke, für die ihn seine Fans lieben und zu seinen Konzerten anreisen, wird er bei der Klaviersoirée am 25. September ab 19 Uhr im Pfarrsaal Merching zu Gehör bringen.

Vor fast drei Jahren, am 15. Oktober 2013, war der außergewöhnliche Pianist, der sein Studium am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium mit höchster Auszeichnung und Diplom abschloss, erstmals in Merching zu Gast. Er freute sich über die begeisterten Zuhörer, die ihm durch ihren anhaltenden Beifall mehrere Zugaben abverlangten. Gerne kehrt er jetzt wieder mit neuen Werken von Chopin, Schubert und Liszt zurück.

Die internationale Chopin-Gesellschaft „Polonia“ verlieh Petasch für herausragende Chopin-Interpretationen die Ehrenmitgliedschaft. Auf zwei Werke dieses Kompo-nisten, nämlich Barkarole und Prélude d-moll, dürfen sich die Besucher freuen. Die 24 Préludes, von denen der vielseitige Pianist die letzte und zugleich eine der schwierigsten spielen wird, werden als „epochales Gipfelwerk“ des polnisch-französischen Komponisten betrachtet. Das Konzert beginnt mit dem sehr emotionalen und wunderschönen „Ständchen“ von Franz Schubert in der Bearbeitung von Franz Liszt, das schon manchen Zuhörer bei einem seiner Konzerte zu Tränen rührte. Die drei Klavieretüden des ungarischen Komponisten Franz Liszt „Consolation“, „Un Sospiro“ und „La Leggeriezza“, die ins Deutsche übersetzt „Trost, „Ein Seufzer“ und „Die Leichtigkeit“ heißen, wird der international renommierte Künstler, der nicht nur im europäischen Raum, sondern auch in Nord- und Südamerika oder in Israel auftrat, ebenfalls präsentieren. Liszt gilt als einer der produktivsten und vielseitigsten Komponisten des 19. Jahrhunderts, seine Werke beherrschen größtenteils nur sehr virtuose Pianisten. Vom deutschen Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy, der im gleichen Jahrhundert wie Liszt lebte, wird Petasch zwei „Lieder ohne Worte“ spielen. Es handelt sich um liedhafte Charakter-stücke, von denen es insgesamt 48 in acht Bänden gibt.

Der Eintritt zu diesem Konzertabend ist frei, Spenden sind jedoch erwünscht. In der Pause können die Besucher CDs des Pianisten mit seinen eigenen Farbzeichnungen erwerben. Von seinen Eigenkompositionen hat er sechs leichtere Werke in einem Notenband für Klavier veröffentlicht.

Nähere Informationen über den Pianisten sind auf seiner Internetseite www.vpetasch.de nachzulesen.
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