Freiwillige Feuerwehr Mering: Empfang des neuen Löschgruppenfahrzeuges

Neues Löschgruppenfahrzeug (LF20)

Musikalisch umrahmt von der Feuerwehrkapelle begrüßten die Einsatzkräfte und die Bürgermeister der Marktgemeinde Mering das neue Löschgruppenfahrzeug (LF20).

Das Fahrzeug ersetzt ein 31 Jahre altes Löschfahrzeug. Die vom Landkreis und dem Freistaat Bayern bezuschusste Anschaffung bildet den Abschluss einer über die Jahre gestreckten Erneuerung des Löschzugfuhrparks der Stützpunktfeuerwehr.


Modernste Feuerlöschtechnik an Bord

Mit dem Fahrzeug können die Retter den Bürgern mit modernster Feuerlöschtechnik zu Hilfe kommen. Es bietet Platz für neun Einsatzkräfte, von denen sich fünf bereits während der Fahrt zum Einsatzort mit Atemschutzgeräten ausrüsten können. Das Fahrzeug führt 2.500 Liter Wasser und 200 Liter Schaummittel mit.

Zur Verfügung stehen alle Gerätschaften für den Brandeinsatz. So beispielsweise eine Wärmebildkamera zum schnellen Auffinden vermisster Personen im Brandrauch, mobile Rauchabschlüsse zur Verhinderung der Rauchausbreitung, pressluftbasierende Löschgeräte, ein Hochleistungslüfter sowie ein sich in 30 Sekunden selbstaufblasendes Sprungrettungsgerät für Sprunghöhen von bis zu 16 Metern. Bei Großbränden können über einen Wasserwerfer auf dem Fahrzeugdach pro Minute bis zu 2.400 Liter Wasser oder Schaummittelgemisch rund 70 Meter weit in das Feuer geworfen werden.

Zur Abdeckung der vielfältigen Anforderungen wird darüber hinaus in dem Fahrzeug auch umfangreiches Gerät für die technische Hilfeleistung bei Unfällen und Unwetternotlagen sowie für Gefahrguteinsätze vorgehalten.

Einheitlicher Löschzugfuhrpark vereinfacht die Bedienung

Von seinem Schwesterfahrzeug, ein seit 2013 primär für die Unfallrettung eingesetztes und hierfür speziell ausgestattetes Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF20), unterscheidet sich das neue Fahrzeug äußerlich kaum. Um den Einsatzkräften die Bedienung und Wartung der Fahrzeuge des Löschzuges zu erleichtern, wurden diese einheitlich von der Firma Rosenbauer auf MAN-Fahrgestellen aufgebaut. Die Handhabung der Fahrzeuge und der mitgeführten Geräte ist hierdurch identisch und alle Gegenstände haben in den Fahrzeugen den gleichen Platz gefunden.

"Für die Marktgemeinde Mering ist es eine Selbstverständlichkeit, diejenigen Bürgerinnen und Bürger, welche als Feuerwehrleute ehrenamtlich rund um die Uhr ihren Mitbürgern zu Hilfe eilen, mit zeitgemäßen Gerätschaften auszustatten", so der 1. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler in seinem Grußwort. Er wünschte eine allzeit unfallfreie Fahrt mit dem Feuerwehrfahrzeug sowie den Helfern stets eine gesunde Rückkehr von den Einsätzen.

Nicht zuletzt im Rahmen des Tages der offenen Tür im Spätsommer 2016 bietet sich die Gelegenheit, das Fahrzeug zu besichtigen und dessen breites Einsatzspektrum kennenzulernen.
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