Polizei muss Faschingsparty auflösen

Nach einem schönen Faschingsumzug, der nicht zuletzt wegen der eingesetzten Security und der präsenten Polizei überwiegend friedlich verlief, ist die Polizei doch noch mit fünf Streifen im Einsatz gewesen. (Foto: Christoph Maschke / Symbolbild)


Nach einem schönen Faschingsumzug, der nicht zuletzt wegen der eingesetzten Security und der präsenten Polizei überwiegend friedlich verlief, ist die Polizei doch noch mit fünf Streifen im Einsatz gewesen.

Ziel war eine Faschingsveranstaltung in einem Festzelt auf dem Meringer Marktplatz. Die Polizei musste diese gegen 21 Uhr vorzeitig beenden.

Nach dem Umzug lagen Hunderte kleine Schnapsflaschen auf der Straße. Doch das Trinken hörte auch nicht im Festzelt und im Außenbereich des Zeltes auf. So kam es aufgrund des hohen Alkoholpegels zu mehreren Körperverletzungen. Die eingesetzten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes räumten laut Polizei selbst ein, dass die Lage im Zelt nicht mehr lange im "Griff" zu halten sei. Auch der Sanitätsdienst des Roten Kreuzes, der in der Nähe in einem Zelt arbeitete und sich überwiegend um alkoholgeschädigte Personen kümmerte, musste abbrechen. Die Patienten waren so aggressiv, dass die Sanitäter nicht mehr sicher waren.

Auch zeigten die im Zelt eingesetzten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, die bis dahin einen gute Arbeit geleistet hatten, kein Gefühl für die Situation. Laut Polizei standen sie unmittelbar, nachdem das Zelt geräumt war, selbst an der Bar im Zelt und tranken Alkohol. Erst nach Aufforderung durch die Polizei zeigten sie wieder Präsenz im Eingangsbereich des geschlossenen Zeltes.

Als das Zelt leer war, musste die Polizei weiterarbeiten. Sie sorgten im Umfeld des Zeltes für einen einigermaßen geordneten Abzug der Zeltbesucher. So konnten die Beamten etliche, sich anbahnende Prügeleien und Pöbeleien verhindern. Hilfe erhielt die Friedberger Polizei von den Kollegen aus Augsburg. (pm)
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