90 Zuhörer genießen einen spannenden und humorvollen Einblick in den Israel Trail

Walter Spermann (rechts) verbringt im Juni eine Woche mit einer christlichen Gruppe in Israel und freute sich, mehr über die Menschen des Landes zu erfahren.
Mering: Papst-Johannes-Haus, Michaelstuben |

Speisen und Weine, Handarbeiten, Schmuck und Kosmetika aus Israel vervollständigten einen besonderen Abend in Mering

Christian Seebauer aus dem Landkreis Dachau verstand es, die 90 Zuhörer durch sein ausführliches Referat mit eindrucksvollen Bildern von Natur und herzlichen, menschlichen Begegnungen mitzureißen und zum Lachen zu bringen. Er trug die hellgrüne Jacke und die beige Hose mit den Unterschriften aller Israelis, die er während seines Aufenthaltes getroffen hatte.

Natur und menschliche Erfahrungen

Das Publikum sah Naturschönheiten wie einen Feuersalamander und weiße Alpenveilchen, den See Genezareth und den riesigen Erosionskrater in der Wüste. Seebauer berichtete von der großen Hilfsbereitschaft und Ruhe, die er erleben durfte. Unterwegs lernte er neue Freunde kennen, die ihm Essen zum Überleben schenkten oder ihn eine Weile auf seinem Weg begleiteten. Vor drei Jahren war er 50 Tage ohne Geld, allein und zu Fuß 1100 Kilometer auf dem "Israel Trail" durch eine traumhafte Landschaft gepilgert. Er übernachtete im Freien oder erarbeitete sich manchmal eine Übernachtung im Hotel. In der Einsamkeit lernte er, Gott für die Menschen an seiner Seite und für die plötzlich auftauchenden Helfer, die ihm in der Not Essen gaben, zu danken. Mit Tränen in den Augen erzählte er auf der Bühne von seinen Kreislaufproblemen bei 47 °C in der Wüste, als er eine Stimme hörte und zwei Dosen Thunfisch, Ölsardinen und noch einen Liter Wasser geschenkt bekam.

Erfahrungen des Israel Trails geteilt

Walter Spermann plant, zu seinem 50. Geburtstag im Juni eine Woche mit einer christlichen Reisegruppe im Heiligen Land zu verbringen und freute sich, Christian Seebauers Erfahrungen als Christ zu hören. Auch aus Friedberg war ein Zuhörer gekommen, der schon einen Teil des „Israel Trails“ zurückgelegt hatte. Christina Haubrich aus Merching hatte den Referenten beim Israeltag 2016 kennengelernt. Begeistert von seiner Geschichte, hatte sie sein Buch über die Pilgerwanderung gelesen, wollte es aber trotzdem nochmals „live“ hören. Da er in Israel von vielen Menschen etwas zu essen bekommen hatte, verschenkte er an diesem Tag aus Dankbarkeit einige Exemplare seines Buches „Israel Trail mit Herz“ an Besucher, erinnert sie sich.

Organisiert hatten den Vortrag mit Rahmenprogramm im Meringer Papst-Johannes-Haus die ARGE Städtefreundschaft Mering-Karmiel, Paarkult, die Stadluni und die deutsch-israelische Gesellschaft Augsburg.
Info: Am 18. Juni wird das nächste Israelfest in Mering stattfinden.
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