Das Jahr 2017 sollte nicht so verrückt wie 2016 werden

Mit dem Wunsch, die Freiheit und ein blühendes Gemeinwesen zu bewahren, sprach Hans-Dieter Kandler ein Herzensanliegen der Zuhörer an.
Verwaltungsgemeinschaft Mering: Marktplatz | Bei Sonnenschein genießen circa 250 Bürger Merings einen schwungvollen Start ins Neue Jahr

Nach der ersten von insgesamt vier Salven der KK-Böllerschützen und einem Marsch der Kolpingkapelle unter Leitung von Philipp Kufner begrüßte Erster Bürgermeister Hans-Dieter Kandler die Bürger, die sich rund um den Meringer Marktplatz bei strahlendem Sonnenschein versammelt hatten.

Das Jahr fange bereits mit gutem Wetter an, begann er seine Ansprache und wünschte allen Anwesenden ein gesundes, frohes und friedliches Neues Jahr. Auch der Gemeinderat solle im Neuen Jahr zum Wohl der Bürger arbeiten. Besonders begrüßte er die Ehrenbürgerin Ellen Kratzer, die die Neujahrsansprache und schwungvolle Musik am ersten Tag des Jahres ebenfalls anhörte. „2016 war ein verrücktes Jahr, in dem ein Mensch ohne jegliche Anstandsregeln zum Präsidenten gewählt wurde. Außerdem war es mit den Anschlägen und dem Zugunglück in Bad Aibling auch ein grausames Jahr“, resümierte Kandler. Mit dem Wunsch, in Frieden leben zu wollen und uns das Fundament von Freiheit und Toleranz nicht von Spinnern und Verbrechern zerstören zu lassen, sprach er den Bürgern aus tiefster Seele. Die Religion sei nicht schuld daran, sondern die Gesinnung dieser Menschen, meinte er. Das Ergebnis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sei ein prosperierendes Gemeinwesen in Deutschland und auch in Mering, das alle weiterhin genießen wollen. Hans-Dieter Kandler erinnerte daran, dass ein Gemeinwesen nur funktioniere, wenn es Menschen gebe, die für andere da seien und dankte allen Ehrenamtlichen in Mering. Sie seien für ihn große Vorbilder und trügen wieder zu einem guten Jahr bei, sagte er.

Auch der Vorsitzende der Kolpingkapelle Klaus-Dieter Ruf wünschte mit einem Gedicht ein gutes Jahr 2017. Er erinnerte an das Großereignis im Sommer, die Operngala auf dem Marktplatz am 30. Juni und 1. Juli, für die ab April der Kartenvorverkauf beginne. „Andere froh und glücklich zu machen ist das Beste, was der Mensch ausrichten kann“, zitierte er eine Aussage von Adolf Kolping aus dem Jahr 1857. Silvester verbrachten viele Meringer zu Hause mit der Familie, so auch Franz Hörmann. Vorher hatte er seinen Eltern besucht. Gemeinderat Klaus Becker feierte gemeinsam mit Freunden, weil es diesmal nicht mit dem Aufenthalt auf der Berghütte am Grünten geklappt hatte. Nach dem Film „Dinner for one“ gab es Lammkoteletts Bologneser Art mit Speck, Tomaten und Nudeln. Er hoffe auf ein friedliches und politisch nicht so populistisches Jahr und keinen Rechtsruck bei den Wahlen in Frankreich und Deutschland. „Europa soll stabil bleiben, denn es bescherte uns 50 Jahre Frieden“, wünschte er sich. Irene Altschäffl verbrachte den letzten Tag des Jahres mit Freunden beim Griechen und feierte zu Hause bis Mitternacht weiter. Leider wäre das Feuerwerk aufgrund des Nebels nicht so schön zu sehen gewesen, sagte sie.
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