Der Neubau des Gemeindehauses für die evangelische St.-Johanneskirche beginnt 2018

Pfarrerin Carola Wagner steht mit den eingereichten fünf Plänen vor dem jetzigen Gemeindehaus von St. Johannes Mering. In 2018 wird der Neubau endlich beginnen.
Mering: St. Johannes | In der Bücherei Mering werden die fünf Pläne und der „Gewinner“ vorgestellt und die Ausstellung mit Plänen und Modellen bleibt zwei Wochen geöffnet.

Das Gemeindehaus von St. Johannes ist zu klein geworden und in die Jahre gekommen. Im Jahr 2011 gründete sich der Förderverein, um mit interessanten Aktionen Gelder zu rekrutieren, welche die Kirchengemeinde für den Neubau selbst aufbringen muss. Nur ein Drittel der Kosten trägt nämlich die Landeskirche. Vor Weihnachten vergab das Preisgericht einen ersten und einen zweiten Preis. Am 10. Januar entschied sich der Kirchenvorstand einstimmig für den ersten Preis. Pfarrerin und Pfarramtsführerin Carola Wagner freut sich, den Mitgliedern ihrer Gemeinde und interessierten Bürgern in einer Ausstellung, die am 26. Januar um 19.30 Uhr in der Bücherei Mering eröffnet wird, die fünf eingereichten Pläne und die beiden Sieger vorstellen zu dürfen. Die beiden Architekten des Siegerplanes sind am Abend ebenfalls anwesend. Die Ausstellung mit Plänen und Modellen wird zwei Wochen zu den Öffnungszeiten der Bücherei zugänglich sein.

Immer mehr Familien ziehen aufgrund der hohen Immobilienpreise in München und Umgebung nach Mering und in die umliegenden Nachbargemeinden mit Neubaugebieten. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Kirchengemeinde Merings, die sehr groß ist und bis in den Landkreis Fürstenfeldbruck und Landsberg reicht, von Jahr zu Jahr beständig wächst. Das Gemeindehaus wird nicht nur für das Kirchencafé nach dem Sonntagsgottes-dienst genutzt. Auch Veranstaltungen wie Gospelworkshop, Frauenfrühstück, Weinfest, Frauen- oder Seniorenkreis finden dort statt. Im Januar beginnt sogar ein Glaubensgrundkurs über mehrere Wochen. Der Platz reicht oft nicht für alle Interessierten einer Veranstaltung aus oder die Teilnehmerzahl muss vorab schon begrenzt werden. Deshalb freuen sich Pfarrerin Carola Wagner und ihre Kollegin Marion Sichert, dass im Jahr 2018 endlich der Neubau des Gemeindehauses beginnen wird.

Architekten waren aufgerufen, Pläne für den Neubau einzureichen. Ein Preisgericht vergab vor Weihnachten aus fünf Plänen einen ersten und einen zweiten Preis. Das Preisgericht setzte sich aus je vier Fachpreisrichtern und Sachpreisrichtern zusammen. Der Diplom-Ingenieur Architekt der Hochschule Augsburg Professor Christian Peter, Dipl.-Ing. Architekt Walter Bachhuber aus Augsburg, Harald Hein, der Kirchenbaudirektor des Landeskirchlichen Baureferats München und der Kreisbaumeister des Landkreises Aichach-Friedberg Johannes Neumann bildeten die Fachpreisrichter des Gremiums. Die Sachpreisrichter waren neben Oberkir-chenrat Dr. Hans-Peter Hübner, Mitglied des Landeskirchenrates und damit des höchsten Gremiums der evangelischen Kirche Bayerns auch die Augsburger Dekanin Dr. Doris Sperber-Hartmann sowie Erster Bürgermeister von Mering Hans-Dieter Kandler und Pfarrerin Carola Wagner. Es gab auch je eine stellvertretende und ständig anwesende Fach- und Sachpreisrichterin und Berater aus dem Kirchenvorstand sowie einen Vorprüfer.

„Jetzt beginnt die Feinplanung für das Gemeindehaus wie die Entscheidung für die Böden, Leitungen und die Aufteilung des Raumes“, erklärt Pfarrerin Carola Wagner. Dazu gehört auch ein Schadstoffgutachten für den Abriss. Das gegenüberliegende Mesnerhaus bleibe zwar bestehen, muss aber saniert werden, fügt sie hinzu und hofft, dass die neuen Räumlichkeiten für die Meringer Tafel bald realisiert werden.
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