Die offiziellen Vertreter Karmiels besuchen ihre deutsche Freundschaftsgemeinde

Galit und Tomer Hoffman, im israelischen Karmiel zuständig für die neue Städtefreundschaft mit Mering, trafen den Ersten Bürgermeister Hans-Dieter Kandler, Marktgemeinderäte und den katholischen Pfarrer Thomas Schwartz. (Foto: Peter Holthaus)
 
Beim Besuch der offiziellen Vertreter aus Karmiel Galit und Tomer Hoffman (fünfte und zweiter von links) waren der Bürgermeister, vier Marktgemeinderäte und Mitglieder der ARGE Städtefreundschaft Mering-Karmiel dabei. (Foto: Peter Holthaus)
Mering: Gemeinde | Galit und Tomer Hoffman treffen den Bürgermeister, Marktgemeinderäte und den katholischen Pfarrer von Mering

Seit Oktober 2015 besteht die offizielle Städtefreundschaft zwischen Mering und der israelischen Gemeinde Karmiel. Am 5. und 6. April waren die offiziellen Vertreter der befreundeten Stadt erstmals in Mering. Sie erlebten bayerische Gastlichkeit und lernten einige politische und geistliche Vertreter in Mering kennen. Begeistert waren sie nach ihrer einstündigen, professionellen Führung durch die renovierte katholische Kirche Sankt Michael, welche ihnen die Meringerin Angela Bonhag in englischer Sprache bot.

Eigentlich wollten Galit und Tomer Hoffman bis 21 Uhr in Mering eintreffen, es wurde aber aufgrund einer wetterbedingten Flugverspätung dann 23.30 Uhr. Galit ist in Karmiel für Städtefreundschaften und Städtepartnerschaften zuständig, ihr Mann Tomer arbeitet im Bereich Jugendarbeit und Jugendaustausch. Hauptsächlich für junge Menschen soll die neue Städtefreundschaft einen Austausch und Praktika im anderen Land ermöglichen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft ARGE Städtefreundschaft Mering-Karmiel bereiteten den Gästen in Unterbergen ein typisch bayerisches Buffet und boten ihnen dort auch die Möglichkeit zum Übernachten.

Ziel des Besuches sollte es sein, sich ein Bild von Mering, der Umgebung und den zuständigen Persönlichkeiten zu machen. So lernten sie den Ersten Bürgermeister
Hans-Dieter Kandler, die vier Marktgemeinderäte Barbara Häberle, Irmgard Singer-Prohaska, Max Bader, Georg Resch und den katholischen Pfarrer Thomas Schwartz bei einem gemeinsamen Frühstück kennen. Von dem israelischen Tenor Yoed Sorek aus Augsburg und der Sängerin Angelika Erlacher aus Steindorf wurden sie mit einem musikalischen Streitgespräch zwischen Eheleuten in jiddischer Sprache begrüßt. Anschließend sangen die Marktgemeinderäte ein Lied im Meringer Dialekt, das die Gäste beeindruckte. Galit Hoffman überreichte den anwesenden Frauen eine Medaille am Band, die aussagen soll, dass alle Menschen gleich sind. Sie unterstützt diese weltweite Bewegung. Sie sagte außerdem zu, dass sie sich um einen baldigen Besuch des Bürgermeisters von Karmiel in Mering kümmern wolle.
Anschließend erwartete Angela Bonhag die Gruppe in St. Michael zu einer umfassenden Führung durch das Gotteshaus. Die israelischen Gäste waren begeistert, dass seit vielen Jahrhunderten der Kreuzweg mit seinen 14 Stationen in der Meringer Kirche zu sehen ist. Tomer Hoffman erzählte, dass er selbigen vor einer Woche mit jungen Menschen am Original-Schauplatz gegangen sei. Er zeigte sich berührt von den alttestamentlichen Gemälden in Merings schöner Kirche. Bevor er und seine Frau vom Flughafen München aus zu ihren Kindern in die Vereinigten Staaten weiterreisten, genossen sie in Merings Ortsmitte im Café noch eine Tasse Kaffee und ein Stück Bienenstich mit den Gastgebern.
Im Monat August werden einige Markt-gemeinderäte mit ARGE-Mitgliedern nach Karmiel zum Tanzfestival fliegen. Sie würden sich bereits jetzt auf diesen Gegenbesuch bei den sympathischen Gästen freuen, verrieten sie beim Abschied.
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