Ein spannendes ungarisches Märchen in der Bücherei

„Der Vogel mit den goldenen Federn“ hieß das spannende Märchen aus Ungarn, das IKM-Mitglied Kathrin Koch in der Meringer Bücherei vorlas.
Mering: Bücherei | Kathrin Koch ist eine begeisterte Leserin und besitzt einen großen Schatz an Märchenbüchern. Sie hatte für den Lesenachmittag, der bis 8. September jeden Donnerstag um 16 Uhr stattfindet, erstmals ein Märchen aus Ungarn vorbereitet.

Der junge Prinz und seine Schwester, die von einer Hexe nach der Geburt in den Wald entführt wurden, finden endlich doch ihre Eltern wieder und feiern deshalb ein siebenwöchiges Fest. „Der Vogel mit den goldenen Federn“ hieß das Märchen, für das sich IKM-Mitglied Kathrin Koch beim dritten Lesenachmittag in der Meringer Bücherei entschieden hatte. Seit Kindheit an liest sie sehr gerne, ebenso ihre siebenjährige Tochter Karlotta, der sie noch fast täglich vor dem Schlafengehen vorliest.

Eine kleine Gruppe an Kindern hatte sich pünktlich um 16 Uhr im Erdgeschoss zwischen den Bücherregalen versammelt, um dem langen und spannenden Märchen zu lauschen. Auch die fünfjährige Annemarie und die ein Jahr ältere Celina waren unter den Zuhörern. Seit einigen Wochen kommen sie bereits in die Bücherei, um sich Bücher auszuleihen. Am liebsten lesen sie Mädchenbücher von Conni oder von Anna und Elsa, verraten sie. Immer wieder gelingt es der bösen Hexe, durch List den König daran zu hindern, mit seiner Frau zum diamantenen Palast zu gelangen und die entführten Kinder zu finden. Auf ihren Rat hin macht sich der junge Prinz auf, um nacheinander einen klingenden Baum, einen silberstimmigen Vogel und einen glänzenden Teich für den Garten zu suchen und begibt sich dabei in viele Gefahren. Aber zuletzt können der König und die Königin mit ihrer Kutsche doch zum Palast kommen und finden im 77. Zimmer einen Beweis, dass sie die Eltern des Prinzen und seiner Schwester sind. Die Hexe lässt der König verjagen und durch die Straße schleifen. „Ich habe mich für dieses Märchen entschieden, weil bisher noch nie ein Märchen aus Ungarn an der Reihe war und es sehr viele klassische Elemente wie die magische Zahl 7, ein Königspaar und Prinz und Prinzessin enthält“, sagt Kathrin Koch.
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