Erstes indisches Restaurant im Landkreis Aichach-Friedberg: Maharani eröffnet

Die Brüder Singh aus Ottobrunn betreiben in Mering St. Afra das erste indische Restaurant im Landkreis Aichach-Friedberg. Auf dem Tisch steht ein Grillteller, Naan und ein warmer Vorspeisenteller bereit.
 
Familie Kehlbach aus Mering und ihr Bekannter aus Birmingham, ein Punjabi, essen erstmals im indischen Restaurant Maharani und hoffen, dass es gut angenommen wird.
Mering: Restaurant Maharani |

Die Brüder Singh servieren im „Maharani“ in Mering St. Afra eine riesige Auswahl indischer Spezialitäten. Italienische, griechische und chinesische Restaurants gibt es im Landkreis Aichach-Friedberg in großer Anzahl. Auch die türkische und mexikanische Küche ist schon seit einigen Jahren in Kissing vertreten. Wer bisher indisch essen wollte, musste entweder nach Augsburg oder München fahren. Dies ist ab sofort nicht mehr erforderlich, denn am 12. Dezember eröffnete Kuljit Singh mit seinem Bruder in Mering St. Afra das erste traditionelle indische Restaurant im südlichen Landkreis von Aichach-Friedberg.

Die Gebrüder Singh betreiben schon längere Zeit zwei erfolgreiche Restaurants in Ottobrunn: Das „Taj Palace“ besteht seit dreißig Jahren und vor fünf Jahren kam das „Maharani“, ins Deutsche übersetzt „Die Königin“ hinzu. Das neue indische Restaurant, das in den Räumen des ehemaligen „Calabrese“ eröffnete, heißt ebenfalls „Maharani“.

„Wir haben Gäste aus Friedberg und Mering, die heute schon zum vierten Mal zu uns kommen“, verrät Kuljit Singh, Geschäftsführer des „Maharani“. In den Innenräumen seines Restaurants stehen 40 Plätze für Gäste zur Verfügung. Sobald es die Temperaturen erlauben, gibt es im Freien weitere 30 Sitzplätze.

Das Angebot des indischen Restaurants

Das „Maharani“ ist von Montag bis Freitag und am Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 23 Uhr geöffnet. An Samstagen ist nur abends offen. Ab zehn Personen empfiehlt sich eine Reservierung.
Die Mittagskarte lockt mit Preisen zwischen 5,90 und 7,90 Euro. Es gibt zum Beispiel „Dal Palak“, das sind gelbe Linsen mit Spinat, Tomaten und indischen Gewürzen oder das indische Nationalgericht „Dal Tarka“. Hinter dem Namen „Karahi“ verbirgt sich Gemüse nach nordindischer Art. Es gibt aber auch mehrere Hähnchen-, Enten- sowie Lammgerichte oder Speisen mit Riesengarnelen. „Chicken Hawaii“ ist mit Ananas zubereitet, „Ente Navratan“ enthält Gemüse- und Fruchtstücke, „Lamm Mango“ wird mit frischer Mango serviert.

Traditionell indische Küche

Die traditionelle indische Küche bietet außerdem Knoblauchsuppe, Suppe mit Linsen, Hühnerfleisch und Reis oder eine Gemüsesuppe. Warme Vorspeisen sind Gemüse, Käse, Fisch oder Fleisch, das in Kichererbsenmehl paniert wird. „Tandoori“ bezeichnet gegrillte Gerichte. Fisch- und Fleischspezialitäten werden mit verschiedenen Soßen wie Chili-, Mango-Safran-Cashewnuss-Soße oder Nuss-Sauce mit Kokos-flocken und Mandeln angeboten. Die Gäste können bestimmen, ob sie ihr Essen „scharf, sehr scharf oder nicht scharf“ wünschen. Dazu können sie „Naan-Brot“ aus Hefeteig, gerne auch mit Knoblauch oder Chili, oder einen Vollkornfladen „Roti“ wählen. Reichhaltig ist das Angebot an Desserts: Mangocreme, gebackene Banane oder Ananas mit Mandeln und Honig, Bällchen aus Milch und Quark in Honig gebacken (Gulab Jaman) oder „Gajrela“, geriebene Karotten mit Butter, Honig, Mandeln und Vanilleeis.

Stimmen der Gäste: "sehr gut"

Carina Rolle aus Friedberg kommt mit ihren Kindern schon zum vierten Mal ins „Maharani“. Rafael und Alex essen nur vegetarisch. Die indische Küche biete da eine riesige Auswahl und sei ihre Lieblingsküche, verraten sie. Dazu wählen sie Mango-Lassi, ein Joghurt-getränk mit frischem Mangopüree. Bisher seien sie immer nach Augsburg gefahren, um indisch zu essen, doch jetzt bevorzugen sie das neue Lokal in Mering. „Auch der indische Rotwein und der Chai-Tee sind sehr gut“, sagt ihre Mutter, deren Freundin Elke De Fries aus Ahlen gerade zu Besuch ist und sich auf ihr erstes indisches Essen im „Maharani“ freut.
Auch Sigrid und Werner Kehlbach aus Mering besuchen mit Tochter Tanja und ihrem Freund Gurpreet Mond aus Birmingham zum ersten Mal das neue indische Lokal. Gurpreet ist in England geboren, aber seine Eltern sind Inder und stammen aus der Region Punjab, woher auch die Pächter des „Maharani“ kommen. Er erklärt der Familie die verschiedenen Gerichte und bestellt sich eine süße Lassi. Werner Kehlbach hofft, dass die Bevölkerung das erste indische Restaurant in Mering gut annimmt.

Info zum Restaurant "Maharani":

Das „Maharani“ befindet sich in Mering St. Afra, Marienplatz 11 a und ist tel. unter 08233/7971318 oder -319 zu erreichen. Die Fax-Nr. lautet 08233/7971320. Es ist von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 23 Uhr geöffnet, samstags nur abends. Mittags gibt es Gerichte zwischen 5,90 und 7,90 Euro (außer an Feiertagen). Speisen können gerne auch mitgenommen und zu Hause verzehrt werden (Rabatt in Höhe von 10 %). Geburtstags-, Hochzeits- und andere Feste können im „Maharani“ gefeiert werden.
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