Exzellente Chorsängerinnen aus Karmi‘el, schwungvolle Klezmer-Musik und israelische Tänze

Initiator und Mitorganisator Günter Wurm und Moderatorin Sarah Bernhard freuten sich über die vielen Besucher des zweites Israelfestes und begrüßten die Ehrengäste.
 
Exzellente Chorsängerinnen aus der israelischen Stadt Karmi'el sorgten für Begeisterungsstürme und Tränen der Rührung beim Publikum.
Mering: Mehrzweckhalle | Mering beging seinen zweiten öffentlichen Israeltag in der Mehrzweckhalle mit geschätzten 600 Besuchern, die durch ihren Besuch bewiesen, dass ihnen das Thema „Israel“ sehr am Herzen liege.

Ein wunderbares und außergewöhnliches Fest, so Landrat Klaus Metzger, feierte die Marktgemeinde Mering gemeinsam mit Gästen aus der seit einem Jahr befreundeten Stadt Karmi’el und zahlreichen Gästen aus Augsburg und den umliegenden Gemeinden. Das Organisationsteam, das den Israeltag bereits seit Anfang des Jahres plante, hatte als Termin extra den „Jerusalem Day“ in Israel ausgewählt. Vor allem die brillianten Stimmen der zwölf Chorsängerinnen des Ella Ensembles, darunter die Opernsängerin Pnina Goshen als engagierter israelischer Gegenpart der neuen Freundschaft zu Günter Wurm, beeindruckten die Besucher. Bis in den späten Abend nutzten sie die Gelegenheit zu Begegnungen bei landestypischen Speisen und Getränken, israelischen Tänzen oder Geschichten im Beduinenzelt.

Aufgrund des unbeständigen Wetters hatte das Organisationsteam spontan beschlossen, den Israeltag in die Mehrzweckhalle zu verlegen. Als Überraschung hatten sie dort mit Palmen, Sträuchern und zahlreichen Teppichen für ein eindrucksvolles orientalisches Ambiente gesorgt. Als Zeichen der Freundschaft waren an der Bühne die israelische Flagge neben der bayerischen sowie die Wappen von Mering, Karmi’el und dem Landkreis Aichach-Friedberg zu sehen. Mit John Lennons „Imagine“, das Annemarie Wurm mit Rudi Kaiserswerth vortrug, begann das große Begegnungsfest und zeigte das Motto des Nachmittags auf: „Stell dir vor, es gäbe keine Grenzen, wir wären einfach nur Menschen“. Initiator und Mitorganisator Günter Wurm freute sich über die große Akzeptanz des Israelfestes unter der Bevölkerung und begrüßte die Ehrengäste. Durch das Programm führte Sarah Bernhard aus Merching, die im letzten Jahr in Israel auf zwei Ziegenfarmen gearbeitet hatte und für die Israel zu einem bevorzugten Reiseziel geworden ist. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler zeigte sich überwältigt von dem großartigen Fest mit dem kulturellen Highlight des Ella Ensembles und wünscht sich, dass mit der israelischen Stadt Karmi’el eine gute Freundschaft entstehen soll. „Mering ist spitze, weil es die einzige Stadt in Schwaben mit einem Israeltag ist“, freute sich Dr. Dieter Münker, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Augsburgs. Der Meringer Liederkranz begrüßte den Partnerchor aus Karmi’el mit „Willkommen, es ist so schön euch hier zu sehen“. Nach zwei gemeinsamen Liedern präsentierte das Ella Ensemble unter Leitung von Miriam Sade nicht nur ergreifende israelische Lieder, die manchen Zuhörer zu Tränen rührten, sondern auch Mozarts „Laudate Dominum“, „Summertime“ von George Gershwin und Lieder in deutscher, russischer und spanischer Sprache. Um die renommierte Augsburger Klezmerband „Feygele“ zu hören, war Ursula aus Mering zum ersten Mal zum Israelfest gekommen. Sein neues Buch „Israel Trail“ stellte Christian Seebauer vor, der im Jahr 2014 sieben Wochen lang durch das Heilige Land ohne Geld gepilgert war und dort auf hilfsbereite, freundliche Menschen traf, die ihm Nahrung zum Überleben schenkten. Überrascht war Matti Goldschmidt über die vielen Interessierten, die mit ihm israelische Tänze ausprobierten, während sein Hund von der Bühne aus zusah. Gefragt waren die landestypischen Speisen, Weine, das Kuchenbuffet und die zahlreichen Informationsstände. Für die Kinder war ein Ritt auf dem Kamelrücken oder für die kleineren auf dem Pony durch Mering eine spannende Abwechslung.

Info: Als Zeichen der Freundschaft werden für den „Mering Hain“ gerne noch Spender von Bäumen (je Baum 18 Euro) gesucht. Die Überweisung sollte unter dem Stichwort „Mering Hain“ an den Jüdischen Nationalfonds e.V., IBAN DE18 5003 3300 1005 0070 80, Santander Bank, erfolgen. Nähere Informationen unter www.jnf-kkl.de.
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