Hüpfburg und Akrobatikworkshop sind die Renner beim AWO-Familienfest

Die syrischen Schwestern Jihan und Naila wünschten sich in ihrem Lied ihre Kindheit ohne Krieg zurück.
 
Schon bei den Kleinsten war das Glücksrad mit tollen Gewinnen der große Renner.
Mering: Lippgarten | Bei herrlichem Wetter konnte die Arbeiterwohlfahrt Mering ihr erstes Familienfest mit geschätzten 200 Besuchern im Meringer Lippgarten feiern. Während die Kinder sich auf der Hüpfburg vergnügten oder beim Akrobatikworkshop Figuren ausprobierten, genehmigten sich ihre Eltern eine Ruhepause bei Kaffee und Kuchen und genossen dabei die Musik der Beatles und andere bekannte englische und italienische Lieder.

Vor 68 Jahren wurde die AWO Mering am 19. Juni 1948 gegründet. Kindererholung und Betreuung von Senioren seien wichtige Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt, sagte der Vorsitzende Jaromir Prochaska bei seiner Begrüßung. „Wir bieten außerdem Suchtberatung und helfen in sozialen und rechtlichen Angelegenheiten“, ergänzte er und erwähnte auch die Möglichkeit zu Sprachreisen nach England. Ziel des ersten Familienfestes sei es, auch den neu hinzugezogenen Familien die Arbeiterwohlfahrt und ihre Angebote besser bekannt zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen. Derzeit gehören 170 Personen der AWO Mering an. Als Ehrengäste begrüßte er die Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr und den Ersten Bürgermeister Hans-Dieter Kandler auf dem Gelände.

Die „Bellyshakers“ Micon Kreft und Melanie Zierau eröffneten mit einem Bauchtanz das erste Familienfest. „ Atuna - Gebt uns unsere Kindheit zurück, wir wollen keinen Krieg“, sangen die syrischen Schwestern Naila und Jihan und ernteten viel Applaus für ihre sehr emotionale Darbietung. Während Andreas Kreft mit der E-Gitarre und Guiseppe Brisco mit der Posaune auf der Bühne für die musikalische Unterhaltung der Gäste am Eingang sorgte, zeigte die Akrobatikgruppe des TVM unter Leitung von Miriam Berschneider auf der großen Wiese eine spannende Piratenvorführung zur Filmmusik aus „Fluch der Karibik“. Viele Kinder probierten später gleich einige Akrobatikfiguren beim Workshop aus. Dosenwerfen, Stelzenlaufen oder Seilhüpfen war bei den Älteren sehr beliebt, die Kleineren bevorzugten es, sich bis zum Ende des Festes auf der Affenhüpfburg mit Rutsche aufzuhalten. Das Glücksrad war schon bei den Kleinen sehr beliebt. Etwas schwieriger war dagegen das AWO-Quiz, bei dem Manuela Elbers den Hauptpreis, ein silbernes Schreibset, gewann. Beim Tauziehen traten Erwachsene und Kinder mit viel Spaß gemeinsam gegeneinander an. Im Märchenzelt lasen die IKM-Mitglieder Kathrin Koch und Malaika Lermer deutsche Geschichten oder afrikanische Märchen von Nelson Mandela. Gefragt waren bei den Mädchen Perlenzöpfe und Tier-Tatoos. „Das ist die Katze meiner Oma“, zeigte Emma stolz den rotbraunen Kater auf ihren Arm. Die Fußballfans konnten sich noch mit verschiedenen Armbändern in den Farben der deutschen Nationalmannschaft eindecken.
„Das erste Familienfest war eine gelungene Premiere, die wir auch im nächsten Jahr wiederholen werden“, sagte Mitorganisator Markus David und freute sich über die tatkräftige, ehrenamtliche Unterstützung durch Mitglieder der SPD, die Jusos, den TVM und IKM e.V., die gemeinsam zum Erfolg des Festes beigetragen hatten.
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