Laute Böllerschüsse, Trachtentänze und ein prominenter Festredner

Als Festredner zum 70. Geburtstag der CSU konnte Ortsvorsitzender Florian Mayer den bayerischen Finanzminister Markus Söder nach Mering holen.
Mering: Papst-Johannes-Haus, Michaelstuben | 300 Gäste feiern mit der CSU Mering den 70. Geburtstag

Im Jahr 1946 gründeten 16 Bürger in der ehemaligen Gaststätte Greifhans die Meringer CSU. Sein 70-jähriges Bestehen feierte der Ortsverband am 14. Oktober im vollbesetzten Papst-Johannes-Haus mit 300 Gästen mit einem großen Festabend. Zu diesem besonderen Ereignis konnte der Ortsvorsitzende Florian Mayer den bayerischen Finanzminister Markus Söder, einen humorvollen und brillianten Redner für die Festansprache gewinnen.

Laute Böllerschüsse kündigten das Eintreffen des Finanzministers Söder an, der Trachtenverein Almarausch zeigte Tänze im Hof und stand Spalier, während die Feuerwehrkapelle den prominenten Besucher mit dem bayerischen Defiliermarsch begrüßte. Die Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz und Iris Eberl, Landrat Klaus Metzger und Altlandrat Christian Knauer, der Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko, Gemeinde- und Kreisräte und viele andere Besucher kamen zum Festabend nach Mering. Schon vor über einem Jahr hatte Markus Söder ihm die Zusage bei seinem Urlaub in Berchtesgaden gegeben, erzählte Florian Mayer und erwähnte das Motto der CSU, Politik könne nur erfolgreich sein, wenn sie sich nahe an den Menschen orientiere. Peter Tomaschko betitelte die CSU Mering als „Premium-Ortsverband“, der in den letzten Jahren über 50 neue, meist junge Mitglieder gewinnen konnte und den höchsten Frauenanteil im Landkreis habe. Markus Söder freute sich über seinen herzlichen Empfang und gratulierte Mering zum neuen Gymnasium, das er am Nachmittag besichtigen durfte und für ihn von außen mehr wie ein Wellness-Tempel als eine Schule aussehe. Er berichtete vom Erfolg eines neuen Länderfinanzausgleichs und dass die Sicherheit der Bürger für die CSU höchstes Gebot sei. Jeder, der sich an deutsche Sitten und Gebräuche halte, sei willkommen, sagte er und durfte sich in das Landkreisbuch eintragen. Der stellvertretende Ortsvorsitzende Georg Resch trug die Chronik der Partei vor: Erster Ortsvorsitzender war Georg Königer, der von 1946 bis 1960 Bürgermeister war und Sozialwohnungen, das alte Feuerwehrhaus und St. Afra bauen ließ. In der Amtszeit von Max Sedlmeir (1978 bis 1996) wurde die B2 ausgebaut und viele Neubaugebiete entstanden. Die CSU stelle derzeit 11 Marktgemeinderäte und zwei Kreisräte und habe mit Frauen-Union, Junger Union und Seniorenunion drei Arbeitsgemeinschaften. Mit 158 Mitgliedern sei die CSU Mering der stärkste Ortsverband im Landkreis Aichach-Friedberg, verriet er. Geehrt wurde Josef Kennerknecht mit der Ehrenraute, eine Urkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten Max Schelle und Stefan Sumperl. Manfred Drexl konnte seine Ernennung zum Ehrenvorsitzenden krankheitsbedingt nicht entgegennehmen, sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Nach der Bayernhymne ließen die Gäste einen außergewöhnlichen Abend bei kaltem Buffet und der Musik der Feuerwehrkapelle Mering ausklingen.
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