Leid und Schmerz stärken den Charakter

Einen interessanten und ermutigenden Vortrag zum Umgang mit Leid und Schmerz hielt Marie-Luise Frost aus Hurlach im Christustreff Mering.
Mering: Christustreff | „Gott gibt Frieden, wenn Leid kommt“, vermittelte das englische Lied „Peace“ von Lionel Peterson, zu dem Sarah Beck, die Tochter der Referentin, einen Tanz zeigte. In ihrem überzeugenden und gleichzeitig ermutigenden Vortrag rief Marie-Luise Frost ihre Zuhörer auf, Gottes Angebot zur Errettung und Befreiung anzunehmen. Früchte für das weitere Leben bringe nicht das leichte Leben, das sich viele wün-schen, sondern Leid und Schwierigkeiten.
Zum 13. Frauenfrühstück hatte der Meringer Christustreff Marie-Luise Frost von „Jugend mit einer Mission“ aus Hurlach eingeladen, zum Thema „Wie lieb ist der liebe Gott – Umgang mit Leid und Schmerz“ zu sprechen. Mit ihrem Mann und den Kindern hatte sie in Äthiopien viel Leid gesehen. Durch Krankheit, Mobbing oder Arbeitslosigkeit erfahren Menschen immer wieder Leid und stellen sich die Frage, warum Gott so etwas zulasse. „Gott ist allmächtig und souverän und lässt sich nicht anklagen“, sagte Marie-Luise Frost. Schon der frühere Bundespräsident Karl Carstens hatte festgestellt, dass die „Ursache allen Übels das Abfallen des Menschen von Gott“ gewesen war. Gott wollte kein Leid und keine Bestrafung für den Menschen. Aber solange es Sünde gebe, werde es auch Leid und Schmerz geben, die wichtige Veränderungen im Leben des betroffenen Menschen auslösen. Leid öffne den Blick in die Zukunft und gebe Hoffnung, die nichts zuschanden werden lasse, so Frost. Wie ein Kind seinem leiblichen Vater vertraut, hat jeder Mensch die Freiheit, Gottes Liebe anzunehmen. In der Todeszelle schrieb Dietrich Bonhoeffer: „Bei Gott kommt unser Herz zur Ruhe“. Ähnlich sagt es die Jahreslosung: „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66,13) Leid festige wertvolle Charakterzüge und lasse die Wurzeln des Menschen tiefer werden, so dass dieser für die nächsten „Stürme“ stärker sei, versprach die Referentin. Hilfreich sei auch das Bild von den „Spuren im Sand“: Wenn nur eine Spur zu sehen ist, waren wir nicht allein, sondern Gott trug uns. Mit Gottes Versprechen „Ich bin da und alles wird gut werden“ beendete Marie-Luise Frost ihren interessanten Vortrag.
Info: Am 10. Mai um 9.30 Uhr findet ein Brezen-Frühstück für Frauen mit dem Referat von Carola Pilz zum Thema „Vom Verlieren und Wiederfinden“ statt. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.