Mering: Leo Sucharewicz über den 6-Tage-Krieg zwischen Israel und den afrikanischen Staaten

Leo Sucharewicz referierte interessierten Bürgern in Mering über den 6-Tage-Krieg zwischen Israel und afrikanischen Staaten und stand für Fragen zur Verfügung.
Mering: Kolpingkulturwerkstatt |

Die Besucher zeigten großes Interesse an der Geschichte Israels, seit Mering vor einem Jahr die Städtefreundschaft mit Karmiel offiziell besiegelte.

Sein Buch „Israelische Geschichten aus Deutschland“ stellte der Politikwissen-schaftler Leo Sucharewicz vor 25 Jahren in der Buchhandlung Platzbecker in Mering vor. Auf Einladung der ARGE Städtefreundschaft Mering-Karmiel, der Kolpingsfamilie Mering, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Augsburg (DIG) und dem Verein Paarkult reiste er aus seiner jetzigen Heimat Zypern an, um den Einwohnern Merings über den 6-Tage-Krieg zu berichten und viele Fragen zu Israel zu beantworten.

Der in Polen geborene Politologe, der auch als Dozent für die Europäische Akademie Bayern Seminare im Bereich Kommunikation durchführt und führende IT-Unternehmen berät, wuchs in München auf. Er erlebte den 6-Tage-Krieg zwischen Israel und den afrikanischen Staaten Ägypten, Syrien, Jordanien, Irak und Kuwait im Juni 1967 als israelischer Soldat hautnah mit und vermittelte den Zuhörern einen spannenden Einblick in ein Stück Geschichte, das den meisten bisher noch nicht bekannt war. Als er in die Golanhöhen kam, fühlte er sich wie im Rausch und als der Krieg gewonnen war, fror er mehrere Tage wie noch nie zuvor in seinem Leben, erzählte der Referent in seinem äußerst interessanten Vortrag, den er mit persönlichen Fotos aus der damaligen Zeit untermalte. Im Anschluss beantwortete er die offenen Fragen der Zuhörer. Ob er keine Angst während des Krieges aufgrund der von der Bevölkerungszahl her überlegenen afrikanischen Staaten gehabt hätte, wurde er gefragt. Eine aus Sicht Israels einseitig positive Darstellung wurde ihm von einem anderen Zuhörer vorgeworfen. Eindrücke von seiner Reise durch Israel vor ein paar Monaten schilderte ein anderer Besucher. Günter Wurm als Initiator der Veranstaltung und Evi Mayer als stellvertretende Vorsitzende der Kolpingfamilie dankten Leo Sucharewicz für sein ausführliches und fesselndes Referat und wünschten ihm noch einen angenehmen Aufenthalt in Bayern.
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