Träumst du noch oder fliegst du schon?

Hala Mayer aus Nördlingen zeigte beim 33. Frauenmenüabend im Christustreff Mering Ursachen für Unfreiheit und Gebundenheit des Menschen auf und erklärte Wege in die Freiheit.
Mering: Christustreff | Ein reichhaltiges Salatbüffet gepaart mit einem Referat zum Nachdenken

Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen unfrei und gebunden fühlen. Wie man sich von Lügen und Festlegungen freimachen kann, zeigte die Referentin Hala Mayer aus Nördlingen beim 33. Frauenmenüabend im Christustreff Mering auf.
Umrahmt wurde der Abend von ruhigen Liedern auf Gitarre, Flöte und Bouzouki durch Patricia Fleig und Aras Mustafa aus Mering. Auch das Helferteam sang ein gemeinsames Abschiedslied für die Gäste. Herbstlich gedeckte Tische mit selbst gemalten Wunschsteinen empfingen die Besucher, die bis aus Friedberg anreisten. Der Abend begann mit einem reichhaltigen Buffet bunter Salate und mariniertem Gemüse mit der Möglichkeit zum intensiven Gespräch an den Tischen. Mit ihrem Bilderbuch „Kleiner im Hühnerstall“ begann die Heilpraktikerin für Psychotherapie ihren Vortrag. „Sei, wer du bist und versuche nicht, etwas zu sein, was du nicht bist!“ forderte sie alle auf. Eine Ursache, warum sich Menschen nicht frei fühlen können, seien oft Verletzungen, auf die sie mit Rückzug oder mit Angriff reagierten, erklärte sie. Vergebung, die für das weitere Leben sehr notwendig sei, und Versöhnung, die aber nicht immer möglich oder gut sei, seien eine Alternative. Oft hindern auch falsche Botschaften oder Lügen, die wir glauben, am Freisein. „Ich muss perfekt bzw. brav sein“, „Man darf nie nein sagen“ oder „Ich bin sowieso hässlich“ sind Beispiele falscher Botschaften, nach denen Menschen ihr Handeln ausrichten. Andere Gründe wären Festlegungen und innere Schwüre, berichtete Hala Mayer. Sie erzählte von einer Patientin, die keine Mama werden wollte, weil ihre Mutter und Oma nie gelacht hatten und sie meinte, als Mutter auch nie lachen zu dürfen. Die Referentin zeigte mit Verweis auf Stellen aus der Bibel Wege zur Freiheit auf. „In Gottes Licht können wir Licht sehen und Lügen mit Wahrheit begegnen“, ermunterte sie. Christus habe uns zur Freiheit berufen und jeder sei so, wie er ist, von Gott geliebt und frei, zitierte sie aus dem Johannesevangelium und dem Galater-brief. Die Besucher fühlten sich durch das anschauliche Referat zum Nachdenken angeregt und erkannten sich in manchen Beispielen wieder.

Info: Am 24. Januar findet um 9.30 Uhr ein Brezenfrühstück für Frauen mit dem Vortrag „Das Geheimnis des Loslassens“ von Irene Hogl im Christustreff Mering statt. Das nächste Frauenfrühstück ist am 23. März um 9 Uhr mit der Referentin Hedwig Kawan Kühlmuss zum Thema „Lass mich raus aus der Schublade“. Am 7. November findet ab 19 Uhr die erste gemeinschaftliche Kreativwerkstatt mit Nähen, Basteln, Stricken, Häkeln und Malen statt.
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