Bürgerspaziergang der SPD: “Mering im Wandel”

Mering: Bürgerzentrum an der Schloßmühle |

Rund dreißig interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Meringer SPD zu einem Bürgerspaziergang rund um das Thema “Mering im Wandel”. Bürgermeister Kandler erläuterte an verschiedenen Stationen die Entwicklung Merings. Treffpunkt war das Bürgerzentrum an der Schloßmühle. Hier klärte der Bürgermeister die Anwesenden über die aktuelle bauliche Situation des Gebäudes auf, führte detailliert aus, warum es bis auf weiteres geschlossen bleibt und welche möglichen Maßnahmen getroffen werden können, um das Bürgerzentrum wieder zu nutzen.
Auch das es ein kostspieliges Unterfangen wird, verschwieg Kandler nicht. “Es ist uns aber ein wichtiges Anliegen, in Mering für unsere Vereine und dem Heimatmuseum eine Heimstatt zu bieten”, versprach Bürgermeister Kandler. Weitere Stationen war der Marktplatz. Hier wurde der derzeitige Stand der Städtebauförderung erläutert und welche Entwicklungsmöglichkeiten das Ortszentrum bietet. Im Rahmen der Städtebauförderung wird auch hier in die Zukunft des Ortes investiert.
Im Rahmen der Voruntersuchungen für die Städtebauförderung konzentriert man sich auf ein lebendiges Ortszentrum, das für alle Meringer und Besucher attraktiv sein soll. Von Seiten der Spaziergänger wurde auf die Vorzüge der Einbahnstraße hingewiesen, weil diese für die Fußgänger mehr Platz bieten. “Flanieren kann man auf den teilweise engen Fußwegen nicht,” stimmte der Bürgermeister zu und ergänzte: “Die Verkehrsplanung nimmt bei der Städtebauförderung viel Raum ein und das ist auch richtig so.” Nächster Stop war das Rathaus. Auch dieses sei eigentlich zu klein für die immer größer werdende Verwaltung und entspricht nicht mehr den Anforderungen moderner Rathäuser. “Wir könnten in Mering locker 15 Mio Euro verbauen, wenn wir alle Wünsche und Forderungen erfüllen wollten,” erklärte der Bürgermeister und führte weiter aus, dass “es Aufgabe des Marktgemeinderates sein wird, Prioritäten zu setzen.
Schließlich kann man jeden Euro nur einmal ausgeben.” In Sachen Schuldenabbau hat Mering aber seine Hausaufgaben gemacht, seit Bürgermeister Kandler 1996 das Rathaus übernommen hat.
Die letzte Station war dann das “Alte Kloster” wie die ehem. Mädchenschule in der Klostergasse auch genannt wird. Bürgermeister Kandler erläutert seine Idee: "Wir müssen den Hort "Alte Burg" neu bauen. Ein drei-gruppiger Hort passt definitiv nicht in das Alte Kloster. Also muss überlegt werden, was zu tun ist.
Mit der städtebaulichen Studie ist eine mögliche Lösung vorgestellt worden und hat die notwendige Diskussion ausgelöst. Es wird spannend sein, was die Diskussionen und Beratungen als tatsächliches Ergebnis bringen werden.” Damit beendete Bürgermeister Kandler den Bürgerspaziergang und bedankte sich bei allen Teilnehmern: “In Mering passiert immer was, über das wir berichten können.”
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