CSU will Festplatz ausbauen

Antrag zur Hauhaltsberatung in Bobingen

Peter Stöbich
Bobingen. Im Vorfeld der Haushaltsberatungen im neuen Jahr hat die CSU-Fraktion im Bobinger Stadtrat den Antrag gestellt, den Festplatz im Ortsteil Waldberg auszubauen, um künftig beim Radegundisfest oder anderen Veranstaltungen wetterunabhängig zu sein. "Die Verehrung der heiligen Radegundis seit dem Jahr 1812 hat für die Dorfgemeinschaft und die umliegenden Gemeinden eine lange Tradition und wird jedes Jahr mit einem verlängerten Festwochenende samt Hochamt und Prozession gefeiert", schildert Fraktionsvorsitzender Klaus Förster in seinem Antrag an Bürgermeister Bernd Müller.
In den vergangenen Jahren wurde auf dem städtischen Grundstück zwischen Bobinger und Bauernstraße in einem Festzelt gefeiert. Auch ein kleiner Vergnügungspark mit Schiffschaukel sowie Süßwaren- und Spielzeugstände sind auf dem Grundstück untergebracht. "Leider hat sich herausgestellt, dass die Oberflächenbeschaffenheit der Wiese sehr problematisch ist, wenn es einige Tage vorher oder während des Festes regnet", so Förster. Darum müssen die Veranstalter den Boden abschnittsweise begehbar machen, um die Gäste halbwegs trocken und sauber ins Zelt geleiten zu können. Die Lösung des Problems: Die Humusschicht könnte abgetragen und mit einem Kiesfundament samt Drainagerohren und einer Schicht mit Magergras aufgefüllt werden.
Problematisch sieht der CSU-Fraktionschef auch, dass der Waldberger Festplatz keinen standardisierten Infrastrukturausbau für Wasser, Abwasser und Strom hat. Hier wäre es seiner Ansicht nach günstig, wenn eine vorinstallierte Abnahmeeinrichtung für Wasser und Strom sowie eine Abwasser-Entsorgung eingerichtet werden kann, um improvisierte und zeitaufwendige Anschlüsse zu vermeiden. Mit den Verantwortlichen der Dorfgemeinschaft sollte eine sinnvolle Installation abgestimmt werden.
In Anlehnung an einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom Dezember zur Generalsanierung der Grüngutsammelstelle in Waldberg bittet Förster um Prüfung, ob eine Verlegung der Sammelstelle auf dem städtischen Grundstück sowohl für den Betriebsablauf als auch für den Festbetrieb günstiger wäre.Dabei sollte gleichzeitig die Parksituation für die Kirchenbesucher überprüft werden.
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