In Mering macht eine Parkroute die Parkplatzsuche einfacher

Rudolf Kaiserswerth (links), Petra von Thienen und Zweiter Bürgermeister Florian A. Mayer (rechts) freuen sich über die Umsetzung des ersten Bausteins des Meringer Parkroutenkonzeptes. Wenn es nach ihnen geht, sollen noch viele weitere Konzepte aus der Städtebauförderung umgesetzt werden. (Foto: Joachim Pagel)
 

Wer mit offenen Augen durch Mering läuft, wird sich vielleicht schon über die neuen Schilder im Innenort gewundert haben. Da wird auf eine Parkroute hingewiesen. Das Konzept geht auf einen Antrag der CSU aus dem Jahr 2015 zurück, welcher gemeinsam mit dem Gewerbeverein „Mering Aktuell“ erarbeitet wurde und im Januar 2012 in ähnlicher Form auch schon von den Grünen vorgeschlagen wurde.

Viele kostenfreie Parkmöglichkeiten im Innenort sollen Besucher anlocken

Im Rahmen eines interfraktionellen Arbeitskreises wurden im vergangenen Jahr Nägel mit Köpfen gemacht und die konkrete Lösung von allen drei Fraktionen konstruktiv erarbeitet, auch wenn die SPD-Fraktion am Ende dann doch nicht abschließend zugestimmt hat. Die Marktgemeinderätinnen und -räte Petra von Thienen (Grüne), Irmgard Singer-Prohazka (SPD) und Georg Resch (CSU) liefen außerdem zusammen mit dem Zweiten Bürgermeister Florian A. Mayer (CSU), Rudolf Kaiserswerth (Grüne), Boris Küppersbusch (Straßenverkehrsbehörde) und dem Meringer Bauhof den Innerort ab, um Standorte für die Beschilderung zu finden.

Nicht einmal Anwohner kennen alle Parkplätze

Grundidee war, dass im Meringer Innenort ca. 600 Parkplätze zur Verfügung stehen, davon etwa 300 öffentliche und 300 Kundenparkplätze des Gewerbes. Im Rahmen der Diskussionen um die Städtebauförderung wurde auch immer über ein Verkehrskonzept beraten. Dabei fiel auf, dass auch viele Einheimische nicht alle Parkplätze kannten. Umso schwieriger ist es für Besucher in Mering alle Parkplätze zu finden. „Da war es nur konsequent über ein Parkleitsystem nachzudenken“, waren sich Petra von Thienen und Florian A. Mayer einig. Technisch aufwendige Lösungen machen aber in Mering keinen Sinn, so dass man sich auf eine einfache Parkroute geeinigt hat.

Route an den meisten Parkplätzen vorbei

Die Schilder wurden nun 2016 kurz vor Weihnachten aufgestellt. Dabei kann die dargestellte Route in der Bürgermeister-Wohlgeschaffen-Straße (Einbahnstraße) nur in einer Richtung befahren werden. Am mehreren Stellen werden die Autofahrer mit speziellen Schildern „Zur Parkroute“ auf diese hingeführt (rote, gestrichelte Linien). Anschließend werden sie dann durch entsprechende Schilder über die Parkroute geführt. Auf diese Weise kommt man an den meisten Parkplätzen im Innenort vorbei. Auf einige größere Parkplätze außerhalb der Parkroute, wie z.B. die bei der Schloßmühle, wird mit speziellen Schildern hingewiesen.

Mering soll wieder etwas attraktiver für Besucher werden.

Angeregt wurde im Rahmen des Antrages noch, dass die Marktgemeinde die Informationen im Paar-Anzeiger bewirbt und der Gewerbeverband diese zur Eigenwerbung nutzt, denn viele Parkplätze im Meringer Innenraum stehen kostenlos zur Verfügung. Dies sehen Florian A. Mayer und Petra von Thienen als klaren Vorteil gegenüber anderen Gemeinden.
Auch wenn es ein kleiner Schritt ist, so ist doch vor allem erfreulich, dass die Fraktionen hier, wie auch bei anderen Themen, konstruktiv zusammengearbeitet haben. Das läßt hoffen, dass das beim Thema Städtebauförderung so fortgeführt werden kann.
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