"Sollten diese historische Chance nutzen" - Mayer will in Mering Bürger über Gemeindezentrum entscheiden lassen

CSU-Ortsvorsitzender und Zweiter Bürgermeister Florian A. Mayer und Pfarrer Prof. Dr. Thomas Schwartz wollen gemeinsam an einem Gemeindezentrum arbeiten. Mayer unterstützt den Vorschlag des Pfarrers und möchte diesbezügliche gemeinsame Planungen. Am Ende des Prozesses sollen aber die Bürger das letzte Wort haben.

CSU-Chef und Zweiter Bürgermeister will Meringer über Gemeindezentrum entscheiden lassen.

Mering. Zweiter Bürgermeister Florian A. Mayer und der katholische Pfarrer Prof. Dr. Thomas Schwartz haben sich zum Gedankenaustausch getroffen. Dabei ging es über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Pfarrei und Kommune in Sachen eines neuen Gemeindezentrums mit Tiefgarage und Rathaus. Beide wollen auf dem Vorschlag des Pfarrers aufbauen und schlagen ihren Gremien deshalb vor diesbezügliche Planungen zu unterstützen. Man dürfe diese vielleicht historische Chance mitten im Innenort ein Gemeindezentrum zu schaffen, in dem Rathaus und Bürgerzentrum kombiniert werden können, nicht ungenutzt verstreichen lassen, so CSU-Ortsvorsitzender und Zweiter Bürgermeister Florian A. Mayer.

"Altes Kloster" in Planung integrieren

Im Vergleich zur letzten Planung der Kommune im Areal um das "Alte Kloster" habe man zusammen mit dem Grundstück der Kirchengemeinde ausreichend Platz auf einem homogenen Grundstück, um möglicherweise alles unterzubringen und gleichzeitig das "Alte Kloster" erhalten zu können. Die CSU forderte schon im Sommer im Rahmen der Planungen auch eine Variante zu untersuchen, bei welcher das "Alte Kloster" erhalten werden kann. Dieses historische Objekt könnte man z.B. für repräsentative Zwecke, Ausstellungen oder das Standesamt nutzen.

Erst Klausurtagung, dann Architektenwettbewerb und zuletzt ein Ratsbegehren


Für Merings CSU-Ortsvorsitzenden und Zweiten Bürgermeister Florian A. Mayer kommt es jedoch nicht in Frage, dass das Areal um das bestehende Rathaus dafür veräußert wird. Den Grund und Boden zwischen Marktplatz und Kirche sowie möglicherweise einem künftigen Bürgerzentrum zu veräußern, das wäre ein historischer Fehler. Vorstellbar wäre hier für den Zweiten Bürgermeister, dass man den Marktplatz erweitert und die Aufenthaltsqualität verbessert oder das Rathaus am bestehenden Standort nach dem Bau eines gemeinsamen Bürgerzentrums angeht. Zeit nehmen müsse man sich jedoch für die Planung des Vorhabens sowie für die Suche nach einen Ausweichobjekt während der Bauphase, da das bestehende Bürgerzentrum derzeit ebenfalls nicht nutzbar ist.

Zum weiteren Vorgehen schlägt Mayer deshalb vor, dass Politik, Verwaltung und Kirche im Rahmen einer neutral moderierten Klausurtagung die Anforderungen an ein solches Areal definieren. Dabei müsse man auch die Nutzer des Bürgerzentrums, des Papst-Johannes-Hauses, der Mehrzweckhalle und der Volksbühne sowie die Interessen der Meringer Vereine berücksichtigen. Die Ergebnisse daraus sollen dann in einen Architektenwettbewerb fließen. Zweiter Bürgermeister Florian A. Mayer würde über das Ergebnis dann die Bürger entscheiden und ein Ratsbegehren durchführen lassen. Die Gemeinde, so Mayer weiter, würde dieses Vorhaben natürlich nicht nur finanziell belasten, das Projekt sei auch eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft. Zwischenzeitlich müsse man das derzeitige Bürgerzentrum zumindest soweit sanieren, dass eine eingeschränkte Nutzung und später eine Übergabe möglich sei.
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