SPD Mering gibt Stellungnahme zur Osttangente ab

Bürgermeister Hans-Dieter Kandler
Mering: Mering St. Afra | Die Meringer SPD hat ihre Mitglieder eingeladen, eine Stellungnahme zur Osttangente zu erarbeiten und diese im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung an das Bundesverkehrsministerium zu senden. “Durch die Medien und in den sozialen Medien im Internet geistern viele Meinungen und Argumente, die selten durch Fakten belegt sind und oft auch nicht sachlich dargelegt wurden. Dagegen möchten wir ein Zeichen setzen”, eröffnete der Ortsvereinsvorsitzende Markus David die Versammlung. Ziel des Abends war es sachlich zu informieren und auf dieser Basis eine Stellungnahme abzugeben.
Sachlich ging es dann weiter, als Bürgermeister Hans-Dieter Kandler über den Referentenentwurf, dessen Bedeutung und die einzelnen Module und Teilabschnitte informierte. “Die Tangente hat überregionale Bedeutung und soll die Kapazitäten der B17 erweitern”, führte der Bürgermeister aus und sparte nicht mit Zahlen und Daten. “Alles was ich hier präsentiere, kann auf den Internetseiten zum Bundesverkehrswegeplan nachgelesen werden”, erklärte Kandler.
Im Anschluss an den Vortrag eröffnete Markus David die Diskussion, stellte die Beschlüsse des Marktgemeinderates und des Kreistages vor und bat die Anwesenden ihre Meinung zur Stellungnahme abzugeben. In der anschließenden Diskussion wurde eine Formulierung erarbeitet, die sich an den Beschlüssen des Marktgemeinderates und des Kreistages orientiert.
Jedoch ist der Einwand in den Details deutlicher, wenn es um die Naherholungsgebiete, die Trennwirkung einer vierspurigen Straße, die Flächenversiegelung sowie die Zukunft des Projekts “licca Liber”, des freifließenden Lechs, geht. Dieser Einwand wurde noch am selben Abend online an das Bundesministeriums gesandt.
Die gesamte Stellungnahme steht auf der Internetseite der SPD Mering zum Download unter www.spd-mering.de bereit.
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