Deutsch-französische Partnerschaft zwischen Mertingen und Ste. Pazanne

Mertingen: Ste. Pazanne |

Nach den Feierlichkeiten in den letzten beiden Jahren, wo beide Gemeinden zusammen erst in Mertingen, dann ein Jahr später in Ste. Pazanne das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft feierten, besuchte diesmal wieder eine Gruppe um die Mertinger Tischtennis-Abteilung die 1.200 km entfernte Partnergemeinde.

Untergebracht sind die Gäste in ortsansässigen Familien. Einige dieser Verbindungen bestehen seit Jahrzehnten, doch auch diesmal nahmen Familien das erste Mal an dem Austausch teil. Die familiäre Atmosphäre macht es den Teilnehmern gewohnt leicht, sich in der Partnergemeinde zu Hause zu fühlen.

Skulptur als Symbol der Freundschaft

Zu dem von der Tischtennisabteilung Ste. Pazanne zusammengestellten Programm kam diesmal auch ein offizieller Termin, zu dem Bürgermeister Bernard Morilleau eingeladen hat. Das Geschenk der Gemeinde Mertingen an die Partnergemeinde zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft – bestehend aus einem Eichenbaum und einer Skulptur – wurden an ihrem endgültigen Bestimmungsort in einer Parkanlage eingeweiht. An dieser kleinen Zeremonie nahmen sowohl Vertreter beider Gemeinden, als auch Mitglieder der Partnerschaftskomitees teil. Der Bürgermeister von Ste. Pazanne, Bernard Morilleau und der 2. Bürgermeister von Mertingen, Hans Mair betonten beide die Symbolik der Skulptur. Die vom Mertinger Steinmetz Hampel geschaffene Stele zeigt zwei Hände als Symbol der Freundschaft. Zusammen mit der Eiche stellt es ein Sinnbild der langanhaltenden Freundschaft der Gemeinden dar.

Der Rest des Programms bestand aus einem Tag am Strand St. Brevin, einem informativen Spaziergang am See von Grand-Lieu und genügend freie Zeit, um den familiären Austausch zwischen den Teilnehmern zu ermöglichen. Höhepunkte der Reise waren der Besuch des Safariparks in der Nachbargemeinde und das freundschaftliche Tischtennisturnier am letzten Tag. Erste Absprachen für 2019 wurden bereits getroffen. Dann wird sich die Gemeinde von der Atlantikküste wieder auf den Weg nach Nordschwaben machen.
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