Neue Mesner in Mickhausen

Pater Joji (Mitte), Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Seitel (links) und Kirchenpfleger Heinz Kreuzer (rechts) verabschiedeten die Mesner Johanna und Adolf Ramminger (rechts) und hießen als Nachfolger Michaela und Dietmar Müller (links) willkommen. Foto: Walter Kleber


Mit einem herzlichen "Vergelt's Gott!" und unter langanhaltendem Beifall der Gottesdienstbesucher hat Pater Joji John kürzlich das Mesnerehepaar Johanna und Adolf Ramminger in den Ruhestand verabschiedet.

15 Jahre lang hatten die beiden ihren Dienst in der Pfarrkirche St. Wolfgang in Mickhausen verantwortungsvoll und gewissenhaft versehen. "Sie waren in unserer Kirche zu Hause!", lobte Pater Joji den großen persönlichen Einsatz des scheidenden Mesnerpaares und dessen tiefe Verbundenheit mit der Staudenpfarrei.

Seit dem 1. Januar 2001 halfen sie bei unzähligen Gottesdiensten insgesamt vier Priestern ins Messgewand: Pater Joseph Oppenmakal, Pfarrer Stefan Gast, Pater Aurelian Ziaja und zuletzt Pater Joji John. Kirchenpfleger Heinz Kreuzer überreichte Johanna und Adolf Ramminger eine Urkunde des Mesnerverbandes der Diözese Augsburg. Die treuen kirchlichen Helfer, so Kreuzer, hätten in den zurück liegenden 15 Jahren nicht nur die liturgischen Abläufe bei Gottesdiensten, kirchlichen Hochfesten, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen sicher gestellt, sondern in der Pfarrkirche auch alle anfallenden Hausmeistertätigkeiten erledigt. Der Kirchenpfleger erinnerte an die großen Bauprojekte der Staudenpfarrei - Orgelrestaurierung, Pfarrhofsanierung und zuletzt die vierjährige Generalsanierung der Kirche -, bei denen das Mesnerehepaar noch zusätzlich gefordert war. Den oft üppigen Blumenschmuck für "ihre" Kirche steuerte Johanna Ramminger meistens aus ihrem eigenen Garten bei. Eine Tradition, die Ortspfarrer und Kirchenpfleger gerne über den Ruhestand der Rammingers hinaus gerne beibehalten möchten.

Die nahtlose Nachfolge von Johanna und Adolf Ramminger traten bereits am 1. Februar Michaela und Dietmar Müller an. Pater Joji: "Wir wissen, dass es keine Selbstverständlichkeit war, dass die Mesnerstelle so schnell wieder besetzt werden konnte." (wkl)
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