Wettlauf gegen die Stoppuhr auf der Herrgottsruh

Am Sonntag, 6. September, gibt es eine Neuauflage des Kutschen-Turniers auf der Herrgottsruh hoch über der Staudengemeinde Mickhausen. Foto: Walter Kleber

Ein Kutschen-Turnier mit bis zu 40 Gespannen findet wieder auf der Herrgottsruh in Mickhausen statt. Der Erlös ist für den Unterhalt der Herrgottsruhkapelle.

Rund um die Herrgottsruhkapelle bei Mickhausen wartet auf die Freunde des Pferde- und Kutschensports am Sonntag, 6. September, wieder eine besondere Veranstaltung: Nach dem überwältigenden Besucherandrang der Vorjahre steht das Kutschenturnier auf der Herrgottsruh heuer schon zum sechsten Mal auf dem Programm. Um den Zeitplan etwas zu entzerren, wurde der Beginn der Veranstaltung auf 11 Uhr vorverlegt.

Bis zum späten Nachmittag sind auf dem eng gesteckten Hindernisparcours auf dem alten Schulsportplatz packende Wettfahrten durch den Pylonenparcours geboten. Organisator Harald Forster rechnet auch bei der sechsten Auflage des Turniers wieder mit einem Ansturm der Zuschauer, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen möchten.

Bis zu 40 Starter werden zum Wettlauf gegen die Stoppuhr antreten und den Parcours unter Hufe und Räder nehmen. Neben der Fahrtzeit werden auch eventuelle Fehlerpunkte für die Wertung herangezogen. Die werden vom Turnierrichter vergeben, wenn ein Gespann einem der Markierungs-Pylonen zu nahe kommt und den auf der Spitze aufgesetzten Ball "reißt". Das Turnier, so Forster, ist auch und besonders für Fahranfänger und für junge Pferde geeignet, die einmal unter Ernstfallbedingungen in den Fahr- und Kutschensport hinein schnuppern und erste Turniererfahrungen sammeln möchten. Die Wertung der Turnierrichter erstreckt sich auf vier Klassen: Großpferde und Ponys sind zugelassen - jeweils ein- und zweispännig gefahren. Eventuell gibt es heuer zusätzlich eine sogenannte "Tandemklasse". Hier werden zwei Pferde hintereinander vor eine Kutsche gespannt.

Anmeldungen sind bis Samstag, 5. September, 12 Uhr, unter Telefon 0173/373 71 68 möglich. "Für jedes Gespann ist eine Haftpflichtversicherung erforderlich, jeder Fahrer startet auf eigene Gefahr", sagt Forster.

Der Eintritt zum Kutschenturnier ist frei. Für die Bewirtung sorgt der Förderverein Herrgottsruhkapelle Mickhausen. Ab 10 Uhr gibt es einen Weißwurstfrühschoppen, anschließend Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen.

Der Erlös fließt auf das Unterhaltskonto der Herrgottsruh-Kapelle. Einen Ausweichtermin für das Kutschenturnier gibt es nicht. Lediglich bei extrem schlechtem Wetter wird die Veranstaltung abgesagt. Zuschauerparkplätze stehen im Ortsbereich bei Kirche und Kindergarten zur Verfügung, eine Zufahrt zur Herrgottsruh ist für Zuschauer nur begrenzt möglich (für Senioren und Gehbehinderte).
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