Bäckerinnungstreffen bei Herzog

Von links: Der neu gewählte stellvertretende Innungsobermeister und Chef der Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen Alexander Herzog (Bildmitte) gemeinsam mit den Bäckermeistern Norbert Schroth, Werner Völklein, Innungsobermeister Kurt Held, Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann und Walter Friedel. Foto: Horst Kuhn


Die Bäckerbetriebe der Innung Westmittelfranken trafen sich zu ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung in der Backstube der Bäckerei Herzog in Muhr am See. Die rund 30 angereisten Bäckermeister aus Westmittelfranken waren von dem etwas anderen Ambiente für eine Jahreshauptversammlung begeistert und nahmen die Gelegenheit wahr, bereits vor der Versammlung die moderne Backstube der Bäckerfamilie Herzog zu besichtigen.

Vor fünf Jahren bezog die Familie mit ihrem Betrieb die neu gebauten Räumlichkeiten mit modernem Café, Produktions- und Verwaltungsräumen. Es freute Alexander Herzog daher besonders, seinen modernen Betrieb nicht nur seinen Innungskollegen, sondern auch dem Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann, der als Gast an der Jahreshauptversammlung teilnahm, präsentieren zu können.

Bei seinem Rückblick über das vergangene Jahr zeigte sich Innungsobermeister Kurt Held etwas traurig darüber, dass die Zahl der Auszubildenden in den vergangenen Jahren immer weiter zurückging und bei der letzten Gesellenprüfung lediglich im Innungsbereich Westmittelfranken drei Bäcker und drei Verkäuferinnen sich den Prüfungen stellten.

Für Alexander Herzog war, in seiner Funktion als Werbewart, die Teilnahme an der Lehrstellenbörse in Ansbach und an der BAM im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen erfolgreich und es zeigte sich als eine gute Möglichkeit, um neue Auszubildende für das Bäckerhandwerk zu gewinnen.

Ein großer Erfolg war auch die vergangene 'Brotprüfung', die wieder eine große Resonanz in der Öffentlichkeit gefunden hat. Von den abgegebenen Proben erhielten 62 % die Bewertung "gut" und 35 % die Bewertung "sehr gut". Vier Proben konnten mit einer "Gold-Prämierung" ausgezeichnet werden.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen der Vorstandschaft für drei Jahre wurden folgende Bäckermeister der Region in die Führungsspitze der Bäckerinnung Westmittelfranken gewählt:

Zum Innungsobermeister wurde wiederum Bäckermeister Kurt Held gewählt, der seit 2002 an der Spitze der Innung steht. Sein Stellvertreter wurde Bäckermeister Alexander Herzog (Muhr am See), der den bisherigen Vertreter Bäckermeister Walter Friedel (Rothenburg o.d.T.) ablöst. Lehrlingswart wurde Bäckermeister Jürgen Peipp (Großhaslach). Schriftführer Bäckermeister Werner Völklein (Ansbach) und Werbewart: Norbert Schroth (Heidenheim). Weitere Vorstandschaftsmitglieder sind die Bäckermeister Otto Herzog (Muhr am See), Hermann Beck (Bechhofen), Dieter Jahn (Ansbach), Walter Friedel (Rothenburg o.d.T.), Gerd Schwarz (Lichtenau) und Andreas Heller (Arberg). (Klaus Heger )
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