Die Altmühlsee Festspiele waren auch dieses Jahr wieder ein großer Erfolg

von links: Eric Naumann, Bühnenbildner Martin Riedl, Intendant Christian A. Schnell und Hartmut Kühn blickten auf eine erfolgreiche Spielzeit in Muhr am See zurück.
Muhr am See: AIZ |

Muhr am See - Bereits einen Tag vor der letzten Vorstellung der Altmühlsee Festspiele 2017 zog Intendant Christian A. Schnell eine kleine erfreuliche Abschlussbilanz der diesjährigen Spielzeit. Aus künstlerischer Sicht war es nach Ansicht des Intendanten die beste Spielzeit unter seiner Regie und er war fast erschrocken von den ausnahmslos positiven Publikumsreaktionen bei den Aufführungen. Mit einer Besucherzahl von rund 3.700 Besuchern waren alle trotz der nicht immer idealen Witterungsbedingungen und der um 8 Aufführungen auf Wunsch der Gemeinde Muhr am See verringerten Anzahl an Vorstellungen sehr zufrieden. Bei den insgesamt 30 Aufführungen bedeutete dies eine Platzauslastung von 62 %, die sich auch im Vergleich mit anderen Theaterveranstaltungen sehen lassen kann.

Die Schüleraufführungen des „Pinocchio“ waren mit einer Auslastung von fast 90 % sehr gut besucht und die Sonderveranstaltung Klassik am See mit der konzertanten Aufführung der Operette „Frau Luna“ etabliert sich mit über 300 Besuchern langsam im Veranstaltungskalender des Altmühlsees als eine feste Größe. Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass trotz des Wetters keine Aufführung ausfallen musste und nur 2 Vorstellungen unterbrochen werden mussten.

Der Dank von Intendant Christian A. Schnell galt allen Muhrern, der Gemeindeverwaltung und dem Freundeskreis um Baron LeSuire, sowie dem örtlichen Bauhof und den beiden Mitarbeiterinnen Bickel und Stahl des AIZ, ohne deren großes Engagement und überdurchschnittliche Unterstützung ein derartiges Theaterfestival nicht durchführbar wäre. Das ganze Ensemble mit seinen 15 Schauspielern und den verschiedenen Technikern fühlte sich auch in der 4. Spielzeit in Muhr am See und in der Region um den Altmühlsee wieder sehr wohl und gut aufgenommen. Mit den Jahren haben sich bereits viele enge Freundschaften zwischen den Ensemblemitgliedern und den Einheimischen gebildet die keiner mehr missen möchte, betonte Christian A. Schnell. Die Besucher die zu den Vorstellungen an den insgesamt 7 verschiedenen Auftrittsorten in Muhr, Gunzenhausen und am Altmühlsee kamen bedankten sich jedes mal mit zahlreichen „Bravo“ Rufen und vielen Wünschen nach Zugaben.

Für das Jahr 2018 ist ist die Zukunft der Altmühlseefestspiele mit dem Intendanten Christian A. Schnell leider noch nicht gesichert aber die letzten Gespräche mit Bürgermeister Dieter Rampe verliefen sehr positiv und lassen die Hoffnung auf einen Weiterbestanden der Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Muhr am See und dem Ensemble von Christian A. Schnell in einer eventuell etwas veränderten und zeitlich komprimierten Version durchaus zu.

Zusatzangebot für Schulen

Für die Schulen der Region hatte Christian A. Schnell noch eine kleine Überraschung anzubieten. Es besteht die Möglichkeit über das Management des Ensembles für die Schulen Aufführungen des Jugendstückes „Burning Love“ von Fitzgerald Kusz zu buchen. Die beiden Schauspieler würden dafür direkt in die Schulen kommen um nach dem Stück mit den Schülerinnen und Schülern zu diskutieren. Interessierte Schulen können sich unter info@altmuehlsee-festspiele.de oder direkt bei Christian A. Schnell unter schnell@stageworkers.de melden.

Aufgabe der Festspiele wäre ein großer Verlust für  die ganze Region

Es wäre nicht nur für die Gemeinde Muhr am See, sondern auch für die ganze Region ein großer Verlust in kultureller und touristischer Sicht, wenn die Altmühlseefestspiele im Jahr 2018 nicht mehr stattfinden würden. Sie machen die ganze Region weit über die Grenzen hinaus bekannt und stellen eine kostenlose Werbung dar, da die finanziellen Risiken des Events fast ausschließlich durch die Theateragentur „Stageworkers“ getragen werden und für die kommunalen Haushalte außer der Bereitstellung von Mitarbeitern keinerlei weitere Aufwendungen und Belastungen anfallen. Billiger ist eine effektive Werbung für eine Region nicht mehr zu haben. Der Schauspieler Hartmut Kühn sprach dabei für das ganze Team mit der Hoffnung, dass es auch 2018 ein Wiedersehen geben wird.
(KH)
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