Altstadtfest wird nicht teurer
Der Stadtrat wehrt sich gegen die Erhöhung des Eintrittspreises. Obwohl das vergangene Fest 2010 ein Defizit von 16 000 Euro verursachte.
Aufgrund des Defizits beim jüngsten Altstadtfest von rund 16 000 Euro bat der Kultur- und Sportausschuss bei der Nachbetrachtung im Oktober 2010, über eine Erhöhung des Festobolus nachzudenken. Da der Verwaltung jedoch eine einheitliche Erhöhung auf zehn Euro nach Erfahrungen und Gesprächen mit Verantwortlichen anderer Feste als „zu hoch“ erschien, wurde ein Kompromiss erarbeitet.
Dieser sah vor, an dem bisherigen Eintrittssiegel als schönes Andenken für die Besucher festzuhalten. Dieser hätte dann künftig für zehn Euro erworben werden können und zum Festeintritt an allen Tagen berechtigt. Das Altstadtfest geht in Friedberg insgesamt über zehn Tage. Darüber hinaus hatte man nachgedacht, für Tagesgäste eine Billett für fünf Euro zum einmaligen Eintritt auszugeben. Doch bereits bei der Behandlung im Kultur- und Sportausschuss gab es viele kritische Stimmen.
Aufgrund dieser Unsicherheit sollte nun der Stadtrat darüber eine Entscheidung treffen. Der entschied sich dafür, das Thema nicht zu behandeln. Damit bleibt der Eintritt für die kommende "Friedberger Zeit" unverändert. Ebenfalls keine Änderung gibt es bei der prozentualen Beteiligung der Vereine, die den Zöllnerdienst und den Verkauf der Eintrittssiegel übernehmen. Schon bei den vergangenen drei Festen erhielten die beteiligten Vereine zehn Prozent. Eine gute Möglichkeit also für die Vereine, ihre Vereinskasse ein wenig aufzubessern. Im vergangenen Fest 2010 brachte die Übernahme des Zöllnerdienstes den beiden Sportvereinen TSV und Sportfreunde Friedberg eine Beteiligung von insgesamt rund 24 000 Euro ein.
Auf Anfrage im Vorfeld haben sich sowohl der TSV Friedberg als auch die Sportfreunde Friedberg wieder bereiterklärt, den Zöllnerdienst beim Altstadtfest zu übernehmen. „Diese beiden Partner sind altbewährt und haben ihre Aufgabe vertrauenswürdig ausgeführt“, erklärt Frank Büschel, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit für Friedberg.










