Bitte keinen englischen Rasen
In Hügelshart entstehen 22 Wohnhäuser mit einer gemeinschaftlichen Heizung.
Der Grund für das große Interesse sind die außergewöhnlichen Ideen des Architekten Wolfgang Rockelmann. Der Schutz der Landschaft ist ein wichtiges Anliegen bei diesem Projekt. Die 22 Wohnhäuser sollen besonders in die Landschaft eingebunden sein. Deshalb stehen die Häuser dichter beisammen. Das spart Platz für Ausgleichsflächen und Biotope. Ein Drittel sei für den Menschen, zwei Drittel für die Natur, fasst Rockelmann sein Motto zusammen. Um eine möglichst natürliche Atmosphäre zu schaffen, soll es auch in den Gärten der künftigen Anwohner blühen. In einem Schreiben bittet der Architekt, auf englischen Rasen zu verzichten.
In Sachen Energieeinsprarung setzen die Planer auf neue Ideen. Alle Häuser in dem Neubaugebiet werden über eine Hackschnitzel-Heizzentrale versorgt. Die Zentrale gehört allen und soll zusätzlich ein Gefühl der Zusammengehörigkeit fördern.
Dieses Konzept ist in der Region völlig neu. Deshalb waren auch viele Interessenten anfangs skeptisch. Schnell seien aber alle von dem Plan begeistert gewesen. Denn das System verspricht extrem geringe Betriebskosten.










