Die Versorgung ist ungünstig verteilt
Im Ortskern von Mering gibt es zu viele kleine Läden. Außenbereiche sind unterversorgt.
Mering besitzt seiner Meinung nach genug Verkaufsflächen. Diese seien aber ungünstig verteilt. In den Gewerbegebieten Nord und Süd gibt es mehr als ausreichende Flächen. Im Zentrum dagegen seien es zu wenig Geschäfte und diese wären zu klein. Jetzt liegt es am Gemeinderat, anhand dieser Ergebnisse ein Konzept zu entwerfen. Heider schlägt dafür vor, die Gewerbegebiete nicht weiter auszubauen und im Gegenzug das Zentrum in seiner Versorgungsfunktion, beispielsweise mit einem großen Lebensmittelmarkt, zu stärken. Denn gerade die Ortsmitte weist hier Schwächen auf. Das könnte auch verhindern, dass die Kaufkraft ins Umland fließt. Derzeit gehen 33 Prozent der Kaufkraft von Mering nach außen.
Der dritte Bürgermeister Reiner Heinrichs möchte mit den Immobilienbesitzern in Kontakt treten. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler sieht hier Konfliktpotenzial auf die Gemeinde zukommen. Er möchte nicht nur Wohnbebauung im Zentrum zulassen. Und wenn, dann nur, wenn in dem Haus ein Geschäft im Erdgeschoss untergebracht ist.










