Konzept für die Zukunft
Die Firma actori präsentiert ihren Abschlussbericht über die zukünftigen Nutzungs- und Ausbaumöglichkeiten des Wittelsbacher Schlosses in Friedberg.
Die Stadt Friedberg erhielt nunmehr den schriftlichen Abschlussbericht des Münchner Beratungsunternehmens. Mit diesem Bericht wird in den einzelnen Fraktionen beraten, um möglichst noch in diesem Jahr ein Ergebnis für die zukünftige Gestaltung zum Betrieb des Wittelsbacher Schlosses und dem dort denkbaren Kulturangebot zu bekommen. Die Firma actori sieht im Wesentlichen hierzu zwei Möglichkeiten: Auf der einen Seite eine Mindestlösung, die nach dem Umbau die Aufwendungen für das Schloss und die Kulturausgaben in Friedberg auf gleichem Niveau wie bisher zu halten. Zum anderen eine kostspieligere Lösung, bei der durch entsprechende neue Gelder ein tatsächliches „Bürgerschloss“ mit umfangreichem Angebot entstehen könnte. Der Stadtrat zeigte sich jedenfalls von der fast einstündigen Präsentation mit rund 50 Folien „erschlagen“. „Wir sind positiv angetan von der Präsentation“ bestätigte auch Kommunalreferent Wolfang Basch. Andere Stadtratsmitglieder hatten sich mehr erwartet und bezweifeln stark, dass in der Zukunft das Schloss selbst das notwendige Alleinstellungsmerkmal sein könne. Jetzt wird sich in den Beratungen in den einzelnen Fraktionen zeigen, ob die Zukunft des Schlosses mit einem günstigen oder einem teuren Modell beginnen wird. Wahrscheinlich ist aber, dass man sich wohl auf ein Zwischenmodell einigt. Erst dann können auch über Betriebsformen und andere Maßnahmen wie Personalbedarf nachgedacht werden.










