City-Center will expandieren
Es kommt Bewegung in die Innenstadt: Das Einkaufszentrum an der Bahnhofstraße plant die Neuschaffung von rund 4000 Quadratmetern Verkaufsfläche.
Das vom Investor beantragte Verfahren ist nur möglich, wenn die Vorprüfung zu dem Ergebnis kommt, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfungspflicht nicht vorliegt. Unabhängig davon schlägt die Stadtverwaltung vor, ein Verfahren mit frühzeitiger Bürger- und Behördenbeteiligung und daran anschließender Auslegung durchzuführen, da umfangreiche Sachverhalte abzuarbeiten sind.
Der Antrag der VIB Vermögen AG will rund 4000 Quadratmeter Verkaufsfläche für den Einzelhandel neu schaffen. Mit der Änderung des Bebauungsplanes soll auch die Erschließung des City-Centers geändert werden. So soll eine zusätzliche Zufahrt errichtet werden.
Derzeit bestehen 316 Stellplätze im City-Center. Durch die geplante Umgestaltung entfallen 82 Stellplätze. Neu geschaffen werden 247. Dies ergibt einen Neubestand von 481 Parkplätzen. Das heißt, es sollen 165 Stellplätze zusätzlich entstehen. Aus der Sicht der Stadtverwaltung ist durch die Änderung der Verkehrsverhältnisse und den Umbau des Gebäudes eine schalltechnische Überprüfung und ein Verkehrsgutachten erforderlich.
Das vor einigen Wochen von der CSU-Stadtratsfraktion vorgestellte Konzept „Neue Mitte Gersthofen“, das als grundsätzliche Zielsetzung die Schaffung eines lebendigen Stadtkerns beinhaltet, hat die Miteinbeziehung des City-Centers in diese Planung bereits berücksichtigt. Darin heißt es unter anderem, dass die Gestaltung des City-Centers in Maßstäblichkeit zum Rathausplatz zu verbessern sei. Das Konzept spricht allerdings nur von einer Erweiterung der Nutzflächen um rund 3000 Quadratmeter. Dabei könne der Stadtpark in seiner Form verändert werden. Eine Flächenreduzierung der Grünfläche dürfe allerdings nicht erfolgen.
Zum Vergleich: Das von einem Investor geplante Einkaufszentrum „Forum“ soll auf Grundlage des CIMA-Gutachtens Einzelhandel auf einer Nutzfläche von circa 5000 Quadratmeter umfassen. Eine Überschreitung um bis zu zehn Prozent sei möglich, wenn auf dieser Fläche eine von den übrigen Gewerbeeinheiten unabhängige Gastronomie entsteht. Klar spricht sich das Konzept „Neue Mitte“ gegen eine Tiefgaragenzufahrt im Süden des City-Centers von der Brahmsstraße aus. Dem werde nicht zugestimmt, heißt es darin. Parkflächen seien entsprechend der geltenden Stellplatzsatzung zu errichten.
Das City-Center wurde 1992 in Betrieb gestellt. Derzeit sind darin rund 40 Firmen beheimatet, darüber hinaus Arztpraxen und Wohneinheiten. Mit den von der VIB Vermögen AG genannten Änderungen soll das Einkaufszentrum den Shoppingbedürfnissen angepasst werden. Nur so bleibe das Center langfristig konkurrenzfähig, heißt es.










