Der Oberlöwe bei den Löwen
Eine Diskussionsveranstaltung mit dem Geschäftsführer des TSV 1860 München lockte Fans aus Nah und Fern ins Bürgerhaus in Waltershofen. Die „Lechspitzlöwen“ hatten eingeladen.
„Ich habe bis zum heutigen Tag nie bereut, diesen Job anzunehmen“, sagte Robert Schäfer. So hatten alle Spieler bei seinem Amtsantritt zugestimmt, damit die bevorstehenden Insolvenz vor zwei Jahren verhindert werden konnte, finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen. Doch nicht nur dieser Gehaltsverzicht der Spieler bewahrte 1860 vor dem Niedergang in untere Spielklassen, erzählte Schäfer. So sei der Einstieg eines Investors dringend notwendig gewesen. Nach dem Einstieg von Investor Ismaik, sagte Schäfer, habe sich die finanzielle Gesamtsituation sehr verbessert, die gesamte Vorstandschaft habe in den vergangenen Monaten an einem Strang gezogen und will den TSV 1860 München wieder dort hinbringen wo er als Traditionsverein hingehöre, nämlich in die 1. Liga.
„In den nächsten Monaten und Jahren wollen wir das bei vielen Fans verloren gegangene Vertrauen während der Krisenzeit wieder zurückgewinnen Vertrauen mit guten sportlichen Leistungen zurückgewinnen“, gab der Geschäftsführer bekannt.
Die Jugendarbeit ist ein wichtiger Faktor im Verein stellte der Löwen - Geschäftsführer ebenfalls klar. Zuletzt wollten einige Zuhörer noch wissen, wie man künftig bei 1860 mit Randalierern umgehe. Diese extremen Fans könnten von Spielen ausgeschlossen werden, so Schäfer, wenn die nötigen Beweise gegen sie vorliegen.
Anzeige

















