Gaudiwurm startet zum 40. Mal
Beim CCD laufen die Vorbereitungen für den Gaudiwurm auf vollen Touren, neuer Umzugsverlauf hat sich bewährt. Aktion „Bussi statt Fäuste“ in Deubach und Zusmarshausen.
Der neue Umzugsverlauf wird, wie Cheforganisator Michael Stöberl betont, wie im vergangenen Jahr ohne Rücklauf des gesamten Faschingsumzugs für die Wagen an der Kutzenhausener Straße enden; die Fußgruppen laufen über die Hermann-Löns-Straße zurück zur St.-Gallus-Straße und zum Festzelt.
Vor 40 Jahren gab es in Deubach den ersten Gaudiwurm am Faschingsdienstag. Damals gab es noch entsprechend der rheinischen Tradition schöne Themenwagen mit pointierten Darstellungen und viel Lokalkolorit sowie Aufbauten mit kurzen und prägnanten Sprüchen. Heute werden zwar die Wagen auch mit viel Liebe zum Detail gebaut, aber das richtige Politiker-Derbleckn und der lokale Bezug sind aus dem Umzugsbild verschwunden, bedauert Stöberl.
Auch der CCD und die Ortsvereine bauen keine eigenen Wagen mehr. Deubach ist vielmehr zur Plattform für den Gaudiwurm geworden. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Probleme mit auswärtigen und betrunkenen Jugendlichen, die den Sicherheitskräften Schwierigkeiten machten. „Unsere Feuerwehr als Aufsichts- und Ordnungspersonal kann bei einem Rücklauf des Faschingsumzugs im Bereich des Zeltes nicht für die Sicherheit garantieren, weil die Jugendlichen ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko darstellen.“
Außerdem müsse ab 17 Uhr der Durchgangsverkehr durch Deubach wieder reibungslos funktionieren, so Michael Stöberl. Im Hinblick auf die unschönen Vorkommnisse der jüngsten Zeit haben sich der CCD und die Bettschoner aus Zusmarshausen für „Bussi statt Fäuste – eine Aktion für einen gewaltfreien Fasching“ zusammengetan.
Der Gaudiwurm führt wieder über die St.-Gallus-Straße, Ludwig-Thoma-Straße und die Ludwig-Ganghofer-Straße, dann über die westliche Peter-Dörfler-Straße bis zur Kutzenhausener Straße; hier endet der Umzug für die Festwagen. Die Weiterfahrt könne über Kutzenhausen angetreten werden, alle Personen müssen aber dann die Wagenaufbauten verlassen, betont Michael Stöberl. Außerdem sollen die Wagenbesatzungen ihre Wagen nicht vor der Abfahrt in die Peter-Dörfler-Straße verlassen, um ins Zelt zu gehen, dies würde den Rücklauf der Fußgruppen erheblich stören.
Bei den Fußgruppen und kleineren Gefährten bleibt es wie bisher: Ab der Ludwig-Thoma-Straße trennen sich Wagen und Fußgruppen, die Gruppen kehren über die Hermann-Löns-Straße zurück zur St.-Gallus-Straße und zum Festzelt im Dorfzentrum. Für Getränke und Würstl sorgen die CCD-Verkaufsbuden, der Erlös wird für die Jugendarbeit verwendet. Stöberl sagt auch, dass es aus Sicherheitsgründen ab sofort nicht mehr gestattet ist, alkoholische Getränke von den Wagen aus ans Publikum zu verteilen . Dafür freut er sich auf viele Fußgruppen, Mäschkerle und Musikkapellen. Denn schließlich heißt es in Deubach ja auch „Narren gehen auf die Straße“.
Anmeldungen und Informationen bei Michael Stöberl unter Telefon 08238/72 04, Fax 08238/ 95 91 77, oder E-Mail Michael.Stoeberl@t-online.de und www.ccd-deubachia.de.










