Jürgen Weber macht weiter
Fast die komplette Vorstandschaft ist wiedergewählt worden. Nur ein Schriftführer fehlt für den ASM Bezirk 13 Schwabmünchen, der sich um 1807 Musiker kümmert.
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Jürgen Weber macht weiter
Die Vorstandschaft des ASM-Bezirks 13: Florian Rossmeisl (stellvertretender Bezirksjugendleiter), Andreas Rest (Kassierer), Martina Stauderer (stellvertretende Schriftführerin), Rudi Seitz (Bezirksdirigent), Stephanie Sperber (Vorstandsmitglied), Irma Rauh (Vorstandsmitglied), Ludwig Holzhauser (Vorstandsmitglied) und Jürgen Weber (Bezirksvorstand) (von links).Foto: iwf
Landratsvize Max Strehle würdigte den Bezirk 13 nicht nur als „wichtigen Kulturträger des Landkreises“, sondern hob insbesondere das „große Engagement um die Musik und vor allem um die Jugend“ hervor. „Es ist wissenschaftlich belegt, dass musizierende Kinder und Jugendliche ihr Sozialverhalten verbessern, ihren IQ-Wert erhöhen und gute schulische Leistungen erbringen“, betonte Strehle. „Was hier geleistet wird, kann nicht hoch genug geschätzt werden.“ Er sicherte dem Musikbund auch weiterhin finanzielle Unterstützung zu.
Der Landkreis unterstützt die ASM-Bezirke heuer zusätzlich mit 2000 Euro. „Das Geld ist hier ausgesprochen sinnvoll investiert“, betonte Strehle. Neben Strehle zollten auch stellvertretende ASM-Präsidentin Centa Thobald, Bundesdirigent Dieter Böck, Vorsitzende des Bezirks 15 Angela Ehringer, stellvertretende Verbandsjugendleiterin Barbara Batzer, Kleinaitingens Bürgermeister Franz Schäfer sowie Ehrenbezirksvorsitzender Michael Weber der Arbeit von Jürgen Weber und seinem Team Respekt. Die Musikkapelle Kleinaitingen unter der Leitung von Andreas Müller hat die sehr gut besuchte Versammlung musikalisch umrahmt.
In seinem Tätigkeitsbericht fasste Jürgen Weber einige Ereignisse des abgelaufenen Jahres zusammen. Der Bezirk 13 – Schwabmünchen besteht derzeit aus 23 Orchestern, 20 Jugendkapellen, zwei Big Bands, einer Brass-Band und einer Alphorngruppe. Es ist ein junger Musikbezirk, 1153 von den 1807 Musikern sind jünger als 21 Jahre. 51,1 Prozent sind weiblich, unter 18 Jahren sind es gar 58,7 Prozent. Der Bezirk, der das Gebiet des Altlandkreises Schwabmünchen umfasst, zählt zudem 3500 fördernde Mitglieder. Sechs der Mitgliedskapellen können auf eine mehr als 100-jährige Tradition zurückblicken. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen die Förderung der Bläserjugend, Niveauverbesserung und Leistungssteigerung der Orchester sowie Förderung der Gemeinschaft und des sozialen Miteinanders.
„Es war wieder ein sehr intensives Jahr“, sagte Weber. Er selbst habe mehr als 130 Termine wahrgenommen und sei dabei knapp 6000 Kilometer gefahren. Zu den Höhepunkten des Musikjahrs gehörten sicherlich das große Konzert des Bezirksjugendblasorchesters (BJBO) in Großaitingen, das Bezirkskonzert in Königsbrunn, die Wertungsspiele in Schwabmünchen oder der Blasmusikcup in Konradshofen.
Das Bezirksjugendkonzert findet heuer am Sonntag, 25. März, in Wehringen statt. Die Wertungsspiele werden am Samstag, 12. Mai, in der Schwabmünchner Stadthalle ausgetragen. Der Blasmusikcup geht im Rahmen des Gräbinger Volksfestes am Samstag, 2. Juli, über die Bühne.
Weber appellierte an die Musikvereine, „den Blick von der Innensicht mal nach Außen zu wenden“, sich auch um Dirigenten-Nachwuchs und die Attraktivität des Vereins zu kümmern. „Nur attraktive Vereine werden überleben“, so Weber.
Mit dem Ablauf des Jahres zeigten sich sowohl Bezirksdirigent Rudolf Seitz als auch Bezirksjugendleiter Markus Windgasse-Löffler zufrieden. Das Projekt Bezirksjugendblasorchester mit seinem Dirigenten Jörg Seggelke sei „eine Erfolgsgeschichte“, lobte Ludwig Holzhauser. Im BJBO spielen derzeit 70 Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren aus 15 Bezirkskapellen. Zum Programm gehöre „51 Prozent Musik und 49 Prozent Spaß“, so Holzhauser. „Es ist ein Netzwerk, das die Zukunft der Kapellen sichert.“










