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Meitingen

Lechstahlwerke setzen aufs neue Beet


Der Bau am neuen Schlackebeet der Lech-Stahlwerke geht voran.

Von einem zügigen Voranschreiten der Bauarbeiten am neuen Schlackebeet berichten die Lech-Stahlwerke (LSW) Meitingen. Am 12. Januar diesen Jahres war die zweite Teilgenehmigung zum vorzeitigen Baubeginn genehmigt worden. LSW sprechen in einer Pressemitteilung von einer „Investition in eine neue Technologie des Schlackehandlings“. Das Stahlwerk sieht die zweite Teilgenehmigung als „wesentlich“: Hiermit erfolge die Freigabe zum Bau der Bodenplatte der Anlage durch das Landratsamt Augsburg .

  • LSW setzen aufs neue Beet LSW setzen aufs neue Beet
    Die fertiggestellte Beton-Bodenplatte sowie die laufenden Maßnahmen zur Vorbereitung der zur Abdichtung vorgeschriebenen Stahlwanne mit den darunter liegenden Stahlträgern.
    Foto: LSW
  • LSW setzen aufs neue Beet LSW setzen aufs neue Beet
    Wo noch Mitte November Gleisanlagen zur Abwicklung der betrieblichen Logistik bei LSW bestanden, wurde in nur zehn Wochen eine erste wesentliche Grundlage für die Inbetriebnahme des neuen Schlackenbeetes geschaffen.
    LSW
Bild von

„Auf diese Freigabe waren wir auch dringend angewiesen“, so Markus Oßwald, leitender Bauingenieur des Projektes „Neubau Schlackenbeet“ bei LSW. „Die Mitarbeiter von Max Aicher Bau und alle weiteren Beteiligten haben mit Volldampf darauf hin gearbeitet und sehr gute Arbeit geleistet. Wichtig war, dass wir die Fertigstellung der Bodenplatte ohne Frostperioden innerhalb der geplanten Zeitvorgaben umsetzen konnten.“

Seit der Ausstellung der ersten Teilgenehmigung durch das Landratsamt am 2. Dezember 2011 werde mit Hochdruck der Bau vorangetrieben: nach der Errichtung der Fundamente und der Erweiterung der bestehenden Kranbahnwand wurde in den vergangenen Wochen im Bereich bisheriger Gleisanlagen, die extra für den Neubau verlegt wurden, auf einer Fläche von circa 1800 Quadratmetern eine 25 Zentimeter dicke Betonschicht hergestellt. Auf dieser Betonschicht werden laut LSW 80 Zentimeter hohe Stahlträger aufgebaut. „Auf diesen wird dann ein vollverschweißtes, 10 Millimeter dickes Stahlblech auf der Gesamtfläche als Bodenabdichtung beziehungsweise Schutzwanne für das neue Schlackenbeet verbaut“, heißt es in der LSW-Pressemitteilung. Über den damit geschaffenen Zwischenraum könne zukünftig regelmäßig die Dichtheit der Anlage zuverlässig und nach den neuesten gesetzlichen Anforderungen geprüft werden.

Insgesamt wurden bislang circa 1250 Kubikmeter Beton sowie rund 200 Tonnen Betonstahl zur Bewehrung der Bodenplatte, Wände und Fundamente verbaut. Darüber hinaus seien 850 Meter der 80 Zentimeter hohen Stahlträger zur Schaffung des Überwachungsraumes auf der Bodenplatte verlegt worden.

Nach derzeitiger Planung soll das neue Schlackenbeet Ende März fertiggestellt und im April in Betrieb genommen werden. „Die Bauabwicklung verlief seit der ersten Teilgenehmigung im November 2011 exakt so, wie es der selbst gesetzte Zeitplan vorgesehen hat“, heißt in der LSW-Presseerklärung. „Lediglich in den letzten Tagen mussten die Beton- und Schweißarbeiten aufgrund der extrem niedrigen Temperaturen kurzfristig eingestellt werden.“

Dennoch ist Geschäftsführer Dr. Michael Heußen optimistisch in Bezug auf die Fertigstellung des Projektes: „Wir werden weiterhin alles daran setzen, dass wir das neue Schlackenbeet pünktlich in Betrieb nehmen können.“ (pm/ms)

17.02.2012 | 14:26 Uhr - von pm/ms

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