Oldtimer-Rallye nach Gersthofen
Die Oldtimer-Rallye Augsburger Land flirtet gern mit der Zahl 200. Hintergrund: Die Veranstalter erwarten auch heuer rund 200 teilnehmende Fahrzeuge. Diese legen in der sechsten Auflage der Tour circa 200 Kilometer zurück. Los geht es am Sonntag, 29. Juli, um 8.30 Uhr in Kleinaitingen. Endstation ist gegen 15.30 Uhr in Gersthofen.
Rallye-Begründer Stefan Steinbacher hat wieder eine attraktive Rundfahrt sowohl für die Teilnehmer als auch für die unzähligen Zaungäste entlang der Strecke zusammengestellt. Diesmal geht es quer durchs Augsburger Land mit Abstecher in die Nachbarlandkreise. So geben die Oldtimer ihre Visitenkarte auch in den Landkreisen Aichach-Friedberg, Landsberg am Lech, Unterallgäu, Günzburg, Dillingen und Donau-Ries ab. Damit sei Abwechslung garantiert, verspricht Steinbacher.
Ziel der Rallye ist nämlich nicht nur, die Oldtimer einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und den Spaß der Autolenker zu befeuern, sondern auch das Kennenlernen der Heimat. Und so beinhaltet die Strecke wieder Etappen, die man so noch nie oder nur selten entdeckt hat.
Die Rallye wurde 2007 ins Leben gerufen. Von Anfang an sollte sie ein Bindeglied zwischen Mensch und Region darstellen. In den bisher fünf Durchgängen wies die Streckenführung insgesamt circa 1500 Kilometer auf. Von Jahr zu Jahr stieg die Beliebtheit des Spektakels. Mittlerweile zählt es zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender des Landkreises Augsburg.
Heuer wartet die Rallye zudem mit einer Neuerung auf. Für die ganz Alten unter den Oldtimern wird eine besondere, kürzere Route ausgewiesen. Damit soll beispielsweise auch den verschiedenen Ford T-Modellen aus der Vorkriegszeit mit ihren PS-schwachen Motoren die Teilnahme ermöglicht werden.
Der Tross der Oldtimer-Raritäten bricht in Kleinaitingen auf. Zunächst geht es in Richtung Landsberg und später in den Landkreis Günzburg. Zurück ins Augsburger Land führt die historische Karawane über Dinkelscherben, Zusmarshausen und Horgau nach Emersacker. Dort wird ab 11 Uhr eine Pause eingelegt. Die zweite Etappe wird um 13.30 Uhr in Angriff genommen. Dann steuern die Fahrzeuge zuerst den Landkreis Dillingen mit Laugna, Wortelstetten und Illemad an. Weiter geht es nach Druisheim, dann wieder zurück ins Augsburger Land. Pöttmes ist geografisch der östlichste Ort, den die Rallye besucht. Wenn Thierhaupten, Todtenweis und Langweid hinter den Fahrern liegt, winkt bereits die Endstation: Gersthofen. Die ersten Fahrzeuge werden dort ab etwa 15.30 Uhr erwartet.
Wegen der Oldtimer-Rallye werden am Sonntag, 29. Juli, von 14 bis 19.30 Uhr in Gersthofen Teile der Donauwörther und Augsburger Straße sowie von der Schubert- und Tiefenbacher Straße gesperrt. Auch die Rathauskreuzung kann während dieser Zeit nicht angefahren werden.
Der Individual-Fahrzeugverkehr wird von Osten über die Gersthofer Straße, Kanalstraße, Sportallee, Ludwig-Hermann-, Berliner und Donauwörther Straße umgeleitet, von Norden über die Donauwörther Straße, Thyssen-, Diesel- und Bahnhofstraße, von Westen über die Bahnhof-, Händel-, Thyssen- und Donauwörther Straße und von Süden über die Augsburger Straße, Ziegelei-, Otto-Hahn-, Welser-, Robert-Bosch-, Flotow- und Bahnhofstraße. Die Haltestellen Rathausplatz, St. Emmeram, Festplatz und Ziegeleistraße werden von den Bussen während der Veranstaltung beidseitig nicht bedient. Ersatzhaltestellen sind in der Schubertstraße (bei Hausnummer 33) und in der Ziegeleistraße (bei Marktkauf) eingerichtet.
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